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Programmblock in Scratch

Grafische oder visuelle Programmiersprachen (englisch: visual programming language, VPL) sind Software-Programme, in denen der Algorithmus – also die einzelnen Programmbefehle und Steuerungselemente – durch grafische Elemente (meist in Form von Bausteinen) umgesetzt wird. Solche Programmiersprachen eignen sich insbesondere, um ein logisches Verständnis für Programmabläufe zu entwickeln. Sie sind somit für Programmieranfänger hilfreich, um zunächst die Logik von Programmiersprachen zu verstehen.
Hinter den visuellen Bausteinen verbergen sich Code-Schnipsel, die sich in echten Programmiersprachen lediglich durch ihre Syntax (also ihre jeweilige Schreibweise) unterscheiden. So existieren in jeder Programmiersprache Objekte, Funktionen und Bedingungen, wie z.B. Schleifen (z.B. for, while) und Wenn-Dann-Abfragen (if – then – else).
Meist erfolgt die grafische Darstellung in der Form eines Blockdiagramms, in dem ein Block eine bestimmte Daten- oder Signalverarbeitung repräsentiert, während Linien, die mehrere Blöcke miteinander verbinden, den Datenstrom bzw. Signalfluss abbilden. ...weiterlesen "Programmieren mit Kindern: Scratch & Co."

(e)Portfolio = (elektronische) Sammelmappe, digitale Artefakte, die den eignen Bildungsweg dokumentieren - Quelle: Pixabay

Seit den 1980er Jahren gibt es vermehrt Menschen, die keinen geradlinigen, sondern einen verzweigten, mehrschichtigen und manchmal sogar verschlungenen beruflichen Lebenslauf eingeschlagen haben. Manchmal ist es sogar schwierig diesen berufsbiografischen Weg einem möglichen neuen Arbeitgeber aufzuzeigen und zu begründen, warum man wann, welche berufliche Entscheidung gefällt hat. Hier können Präsentationsportfolios helfen. Ein persönliches lebensbegleitendes Portfolio als Entwicklungportfolio kann auch dabei helfen, neue berufliche Ziele zu finden und diese durch sinnvolle Fortbildungen zu erreichen. Ein solches Portfolio ist also zugleich Biografiearbeit und ein Werkzeug zur Planung der weiteren beruflichen Entwicklung. Doch die Portfolioarbeit ist weit mehr als das Sammeln von Berufsabschlüssen, Zertifikaten und Zusatzqualifikationen. Darüber hinaus ist eine intensive Reflexion über die eigene Lern- und Kompetenzentwicklung. Erst die Reflexion ermöglicht den Blick auf persönliche Entwicklungen, Stärken und Schwächen sowie Entwicklungspotentiale. Die Ergebnisse können dann zum Selbstmarketing genutzt werden. So können möglicherweise durch die Portfolioarbeit Nischen im Arbeitsmarkt aufgedeckt und durch eine geeignete Angebotsstrategie ausgefüllt werden. Das persönliche Portfolio kann zudem auch für das individuelle Wissensmanagement genutzt werden. ...weiterlesen "(e)Portfolios zur Dokumentation des individuellen Bildungs- und Berufsweges"

Nachhaltiges Lernen in der Natur - Quelle: Pixabay

Drei Jahre lief das Projekt „Schulwandern. Draußen erleben, Vielfalt entdecken, Menschen bewegen“. Durchgeführt hat es die Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband. Das Projekt wurde als Teil des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über 3 Jahre (2013-2016) rund einer Million Euro gefördert. Die Draußenschule wurde zwei Jahre (2014-2016) von drei Modellschulen in drei Bundesländern erprobt. Dazu verbrachten die Schulklassen der drei Grundschulen das ganz Jahr über einen Tag pro Woche in nahe gelegenen Natur- und Kulturräumen, um dort in und von der Natur zu lernen. ...weiterlesen "Lernen in und von der Natur – Die Draußenschule ist mehr als ein Wandertag"

Beim Spielen den "Flow" erreichen - ganz und dar im Spiel versunken sein - Quelle: Pixabay

Kinder und Tiere spielen. Sie spielen freiwillig und lernen dabei, denn durch ausprobieren nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" (Try & Error) entdecken sie ihre Welt und durch das ständige wiederholen von Bewegungsabläufen verbessern sie ihre motorischen Fähigkeiten.
Spielen ist in allen Kulturen zu finden und es ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Handelns, der tief in uns verwurzelt ist. In ein Spiel kann man ganz und gar versinken. Diesen Zustand des ganz in seinem Tun versunken seins, beobachtete Maria Montessori und nannte ihn "Polarisation der Aufmerksamkeit". Heute bezeichnet man diesen Zustand als Flow. Der Begriff stammt von Mihaly Csikszentmihalyi und bezeichnet das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Diesen Zustand hat jeder schon einmal erlebt: Es ist ein Zustand, in dem einfach alles "fließt"; man ist voll und ganz und hoch konzentriert in die Tätigkeit versunken; die Zeit vergeht wie im Flug. Flow ist ein Glückszustand, in dem man motiviert ist und die Herausforderung bewältigt. Danach fühlt man sich häufig positiv erschöpft und ist gleichzeitig "glücklich" über das erreichte Ergebnis. ...weiterlesen "Game based learning – Spielen um zu Lernen"

Service Learning ist eine Lehrmethode, die fachliches Lernen an Schulen und Hochschulen mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Die Lernenden können das Erlernte sinnvoll in einem sozialen Projekt umsetzen und anwenden. So werden Inhalte aus dem Unterricht mit der Praxis verbunden. Es entsteht eine WIN-WIN-Situation. Die Anwendung von Wissen in der Praxis führt bei den Lernenden zu einem besseren Verständnis für den Sinn der Lerninhalte und zeigt praktische Anwendungsmöglichkeiten auf und fördert gleichzeitig die Bereitschaft zum Bürgerengagement. Service Learning ist für alle Altersstufen, Fächer und Schulformen und auch für Hochschulen geeignet. ...weiterlesen "Service Learning – Lernen durch Engagement"

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