Nachhaltiges Lernen in der Natur - Quelle: Pixabay

Drei Jahre lief das Projekt „Schulwandern. Draußen erleben, Vielfalt entdecken, Menschen bewegen“. Durchgeführt hat es die Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband. Das Projekt wurde als Teil des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über 3 Jahre (2013-2016) rund einer Million Euro gefördert. Die Draußenschule wurde zwei Jahre (2014-2016) von drei Modellschulen in drei Bundesländern erprobt. Dazu verbrachten die Schulklassen der drei Grundschulen das ganz Jahr über einen Tag pro Woche in nahe gelegenen Natur- und Kulturräumen, um dort in und von der Natur zu lernen. ...Weiterlesen Lernen in und von der Natur – Die Draußenschule ist mehr als ein Wandertag

Beim Spielen den "Flow" erreichen - ganz und dar im Spiel versunken sein - Quelle: Pixabay

Kinder und Tiere spielen. Sie spielen freiwillig und lernen dabei, denn durch ausprobieren nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" (Try & Error) entdecken sie ihre Welt und durch das ständige wiederholen von Bewegungsabläufen verbessern sie ihre motorischen Fähigkeiten.
Spielen ist in allen Kulturen zu finden und es ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Handelns, der tief in uns verwurzelt ist. In ein Spiel kann man ganz und gar versinken. Diesen Zustand des ganz in seinem Tun versunken seins, beobachtete Maria Montessori und nannte ihn "Polarisation der Aufmerksamkeit". Heute bezeichnet man diesen Zustand als Flow. Der Begriff stammt von Mihaly Csikszentmihalyi und bezeichnet das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Diesen Zustand hat jeder schon einmal erlebt: Es ist ein Zustand, in dem einfach alles "fließt"; man ist voll und ganz und hoch konzentriert in die Tätigkeit versunken; die Zeit vergeht wie im Flug. Flow ist ein Glückszustand, in dem man motiviert ist und die Herausforderung bewältigt. Danach fühlt man sich häufig positiv erschöpft und ist gleichzeitig "glücklich" über das erreichte Ergebnis. ...Weiterlesen Game based learning – Spielen um zu Lernen

Service Learning ist eine Lehrmethode, die fachliches Lernen an Schulen und Hochschulen mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Die Lernenden können das Erlernte sinnvoll in einem sozialen Projekt umsetzen und anwenden. So werden Inhalte aus dem Unterricht mit der Praxis verbunden. Es entsteht eine WIN-WIN-Situation. Die Anwendung von Wissen in der Praxis führt bei den Lernenden zu einem besseren Verständnis für den Sinn der Lerninhalte und zeigt praktische Anwendungsmöglichkeiten auf und fördert gleichzeitig die Bereitschaft zum Bürgerengagement. Service Learning ist für alle Altersstufen, Fächer und Schulformen und auch für Hochschulen geeignet. ...Weiterlesen Service Learning – Lernen durch Engagement

MS-Wissenschaft2016-Oberhausen
Die MS Wissenschaft macht Station in Oberhausen ©Martina Rüter

Ein Besuch auf der MS Wissenschaft
Die MS Wissenschaft ist ein Museumsschiff, welches auf seiner viermonatigen Reise noch die Stationen Duisburg-Ruhrort (20.08.-23.08.16), Krefeld-Uerdingen (24.8.-26.8.16), Düsseldorf (27.8.-29.8.16), Köln-Deutz (30.8.-2.9.16), Bonn-Gronau (3.9.-4.9.16) und Bonn-Zentrum (5.9.-6.9.16) ansteuert. Die Stationen für 2017 werden Anfang des nächsten Jahres bekannt gegeben.
Der Eintritt ist frei.
Das Thema der Wissenschaftsjahre 2016 und 2016 ist „Meere und Ozeane“ und ist eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Anliegen und Forschungsergebnisse näher zu bringen und bei Schülerinnen und Schüler Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. ...Weiterlesen Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

Erkenntnisse der Hirnforschung und ihre Übertragung auf Lern-Arrangements

Gehirn - Quelle: Pixabay
Gehirn - Quelle: Pixabay

1986 stellte der amerikanische Psychologe Alan Paivio die Dual Code Theorie auf. Dieses Gedächtnismodell stützt sich auf die Kognitionspsychologie und veranschaulicht einen positiven Lerneffekt bei gleichzeitiger Darbietung von Bild und Text. Kognition lässt sich mit den Begriffen „erkennen“, „erfahren“ oder auch „kennenlernen“ umschreiben. Somit beschäftigt sich die Kognitionspsychologie mit all jenen psychischen Vorgängen, die mit Wahrnehmung, Erkenntnis und Wissen zusammenhängen. ...Weiterlesen Dual Code Theorie versus Hemisphären-Theorie