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Mottenauge - Quelle: Pixabay

Smartphones und Tables sind heute ja immer und überall mit dabei. Ärgerlich nur, wenn man bei strahlendem Sonnenschein etwas auf dem Display lesen möchte. Das Glas-Display wirft die einfallenden Lichtstrahlen zurück und sorgt so für unerwünschte Lichtspiegelungen, die den Blick auf die Informationen unter dem schützenden Display verhindern. Hier sollen Antireflexions-Beschichtungen Abhilfe schaffen. Wissenschaftler der University of Central Florida haben eine solche Beschichtung nach dem Vorbild des Mottenauges entwickelt, die eine bessere Lesbarkeit und gleichzeitig einen Selbstreinigungseffekt verspricht. ...weiterlesen "Bionik: flexible Antireflexions-Beschichtung nach dem Vorbild von Mottenaugen"

Gemeine Holzbock - Quelle: Pixabay

Sommerzeit ist Hochsaison für Zecken. Sie beißen auch schon im Januar oder Februar, wenn die Temperatur einige Tage bei 7 Grad Celsius liegt. Doch im Frühjahr/Sommer sind sie besonders aktiv. Zecken zählen zu den Spinnentieren. Das erkennt man an den acht Beinen erwachsener Zecken. Genau genommen gehört die Zecke zu der Gruppe der Milben. Sie lauern auf Grashalmen, im Gebüsch oder im Unterholz auf ihre Opfer. Sie haben ein sehr feines Gespür für Körperwärme, Atemluft und nahende Schritte. Sie können jedoch weder springen noch lassen sie sich von Bäumen herabfallen – sie lassen sich abstreifen. Mit ihren gekrümmten, spitzen Krallen und Haftkissen zwischen den Krallen verhaken sie sich an rauen Oberflächen wie z.B. Haaren. Dank der Haftkissen können sie sich aber auch auf glatten Oberflächen, wie z.B. Haut oder Glas halten. ...weiterlesen "Bionik: Zecken nutzen Haft-Protein"

Spinat - Quelle: Pixabay

US-Forscher haben Nanopartikel in die Blätter von Spinatpflanzen eingebaut, sodass die Pflanzen auf Sprengstoff im Grundwasser reagieren.
Eine Landmiene, gibt sogenannte Nitroaromate ab, welches sich über das Grundwasser im Boden verteilt. Die Spinatpflanze nimmt diesen Stoff über ihre Wurzeln auf und leitet sie bis in ihre Blätter. Die speziellen Nanopartikel in den Blättern reagieren mit den Nitroaromaten zu einer fluoreszierenden Substanz, die leuchtet, wenn man sie mit einer Infrarotkamera anstrahlt. ...weiterlesen "Bionischer Spinat – der Sprengstoffdetektor"

Kreidetafel "Bionik", Quelle: Pixabay

Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) das Fernstudium Konstruktionsbionik an. Der 6-semestriege Aufbaustudiengang folgt einem Blended-Learning-Konzept, wobei sich Selbstlernphasen mit Präsenzphasen abwechseln.
Das Zusatzstudium soll dazu beitragen, dass Produkte und Prozesse mit Hilfe bionischer Ansätze effektiver werden und Ressourcen schonen. Beispiele für solche Produkte sind Winglets an Flugzugtragflächen, die den Treibstoffverbrauch senken oder Leichtbauteile, die sich an Baumstrukturen orientieren. Ziel ist es, dass Produktentwickler gemeinsam mit Biologen an neuen Lösungen arbeiten, die von der Natur inspiriert werden. ...weiterlesen "Fernstudium Konstruktionsbionik"

© Foto Fraunhofer UMSICHT - Die Larven zersetzen das Polystyrol und scheiden es als organische Substanzen wieder aus.

Die meisten Kunststoffe sind nur sehr schwer und über große Zeiträume biologisch abbaubar. Die Folge: von Hartplastik bis zu Mikroplastik reichern sich zahlreiche Kunststoffe in der Umwelt an und belasten insbesondere die Meere.
Doch es gibt tatsächlich einige Bakterien, die in der Lage sind, Kunststoffe zu zersetzen. So haben japanische Wissenschaftler ein Bakterium entdeckt, das PET zersetzt. Es hat sich evolutionär auf PET-Müll entwickelt und ernährt sich von Kunststoff. Doch der Stoffwechsel ist relativ langsam. Um das Bakterium effektiv gegen Plastikmüll einsetzen zu können, muss ein Prozess gefunden werden, der die Zersetzung beschleunigt.
Auch die Larven der Großen Wachsmotte können einen Kunststoff, Polyethylen, in relativ kurzer Zeit zersetzen. Sie zermahlen mit ihren Beißwerkzeugen das Plastik und zersetzen es im Darm. ...weiterlesen "Mehlwürmer fressen Plastikmüll"