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Jeder Teilnehmer wird gebeten sich drei Schlagworte (Hashtags) zu seiner Person, seinen Interessen, Hobbys oder seiner aktuellen Stimmungslage zu überlegen. Diese drei Hashtags werden entweder in den Chat geschrieben oder reihum per Webcam zusammen mit seinem Namen vorgestellt. Wer dran war, gibt an eine Person weiter.

Zusammengefasst:
1. (Vor-)Name
2. 3 Hashtags
3. Ich gebe weiter an ...

Das 5-Finger-Feedback kann in Präsenz, wie auch in Online-Veranstaltungen als kurze Abschlussrunde durchgeführt werden. Dazu wird eine Hand mit den fünf Aspekten, die für jeden Finger stehen, gezeigt.

Das Kennenlern-Bingo für Videokonferenzen bringt Abwechsung in triste Vorstellungsrunden und macht Spaß!

Die klassische Variante des Kennenlern-Bingo-Spiels ist auf der Internetseite selbstlernen.net beschrieben. Die Bingo-Vorlage steht unter einer CC0-Lizenz und kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Mittlerweile gibt es auch Beispiele für Bullshit-Bingo mit typischen Fails in Videokonferenzen. Beispiele bei Karrierebibel.de, ManagerMagazin.de oder surpbox.ch.

 

Eine Blitzlicht-Runde ist eine kurze Feedback-Methode, mit der die Stimmung oder ein Meinungsbild der Gruppe eingeholt werden kann. Jede*r Teilnehmer*in äußert sich in einem oder weinigen Sätzen zu einer Fragestellung.

Die Blitzlicht-Methode kann zum Einstieg, als Zwischenfeedback oder zum Abschluss einer Veranstaltung eingestzt werden.

In Videokonferenzen lassen sich Brainstorming-Ideen oder Ergebnisse von Gruppenarbeiten in Etherpads sammeln.

Vorteile:

  • durch die Anonymität des Tools werden Hemmungen abgebaut
  • auch "ruhigere" Teilnehmenden kommen zu Wort

Tipp: Stellen Sie gemeinsam Regeln zur Arbeit mit dem Etherpad auf.

Etherpads:

Diese Kennenlern-Methode kann in Präsenz- und Online-Veranstaltungen durchgeführt werden. Zunächst teilt man die Gruppe in Paare und Dreiergruppen ein (für Vierergruppen kann ggf. eine Pyramide verwendet werden).

In Videokonferenzen schickt man die Gruppen in Breakout-Räume und teilt ein vorbereitetes Whiteboard (z. B. Miro, Mural oder Conceptboard). Alternativ funktioniert auch eine PowerPoint-Datei).

Die Kleingruppen tauschen sich bezüglich iher Gemeinsamkeiten aus. Das kann der  Wohnort, das Lieblingsessen, ein Hobby etc. sein. An die Ecken des Dreiecks werden die Namen der Gruppenmitglieder geschrieben. Gemeinsamkeiten zweier Personen werden an die jeweiligen Seiten des Dreiecks geschrieben und Gemeinsamkeiten, die auf alle drei Personen zutreffen, werden in die Mitte des Dreiecks geschrieben (oder gezeichnet).

Anschließend stellt jede Person eine andere Person aus ihrer Gruppe im Plenum vor.

Mit Zufallsgeneratoren wie dem Wheel of Names oder Wheel Decide kann spielerisch entschieden werden, wer als nächstes an der Reihe ist (z.B. beim Präsentieren von Ergebnissen, bei der Vorstellungsrunde oder welche Gruppe mit der Präsentation beginnt.)
Vorteil: Die Auswahl ist zufällig und die Teilnehmenden müssen alle darauf gefasst sein, jetzt dran zu sein.

Digitale Pinnwände wie z. B. Taskcards, Padlet, Trello oder das Kanban-Board von Cryptpad.fr können dazu genutzt werden, um Prozesse (z. B. Fortschritte von Projektarbeiten) sichtbar zu machen. Dazu wird für jede Gruppe eine Pinnwand mit den drei Spalten "To Do", "In Arbeit" und "Erledigt" eingerichtet. Die Gruppe sammelt zunächst kleinteilige Arbeitschritte und schreibt dies auf eine Karte in die Spalte "To Do". Dann können die Einzelaufgaben unter den Gruppenmitgliedern verteilt und kooperativ bearbeitet werden. Die Karten mit den jeweiligen Aufgaben wandern von links nach rechts durch die drei Spalten.

Anstelle einer klassischen Vorstellungrunde wird bei diesem Kennenlernspiel die Webcam von allen Teilnehmenden mit einem Post-it abgedeckt. Dann werden Ja-/Nein-Fragen gestellt. Wer mit "Ja" antworten möchte, entfernt das Post-it von der Webcam und zeigt sein Gesicht.

Dieses Kennenlernspiel ist unter workshop-ideen.de ausführlich mit Bespielen für mögliche Fragen beschrieben.

Vorteil: Durch den Einstieg, bei dem die Webcam Bestandteil des Spiels ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Webkameras nach Ende des Spiels anbleiben, recht groß.

Nachteil: Das Abkleben der Webcam funktioniert bei virutellen Hintergründen nicht.

Lean Coffee ist eine agile Methode zum informellen Wissensaustausch. Die Methode lässt sich in Präsenz und in Online-Veranstaltungen durchführen. Beim Lean Coffee-Format gibt es keine fest Agenda. Die Methode folgt jedoch einer festgelegten Vorgehensweise, die mittels eines Kanban-Boards visualisiert wird. Das Kanban-Board besteht aus den drei Spalten: "zu diskutieren", "in Diskussion" und "diskutiert". Das Lean Coffee ist in der Regel themenoffen, kann aber auch gezielt zu einem Thema durchgeführt werden.
Ablauf:
1. Die Teilnehmenden sammeln zu disktuierende Themen
2. Dann werden die gesammelten Themen priorisiert, in dem jede*r Teilnehmer*in zwei oder drei Themen markiert.
3. Die Themen werden nun nach der Anzahl der Markierungen absteigend sortiert.
4. Das Thema mt den meisten Markierungen wird in die Spalte "in Diskussion" verschoben.
5. Jetzt wird das Thema innerhalb einer Timebox von fünf Minuten besprochen.
6. Es wird abgestimmt, ob das Thema für weitere fünf Minuten besprochen werden soll oder ob es "ausdiskutiert" ist. Im letzten Fall wandert das Thema in die Spalte "diskutiert" und das nächste Thema wird besprochen. Ansonsten wird der Prozess wiederholt.

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In Videokonferenzen kann man alternativ zu einer Vorstellungsrunde die Teilnehmenden bitten, einen persönlichen Gegenstand in die Webcam zu halten uns sich anhand des Gegenstands (was dieser mit einem selbst zu tun hat, woher man den Gegenstand hat etc.) vorzustellen.

Als Variation kann auch eine Farbe ausgesucht werden und dann holen alle einen Gegenstand dieser Farbe und zeige ihn in die Webcam. Wer am schnellsten einen passenden Gegenstand gefunden hat, ist dran, stellt sich vor und wählt eine neue Farbe aus.

Quizze können z. B. mit Kahoot!, QuizAcademy oder Mentimeter einfach erstellt und in Präsenz- oder Online-Veranstaltungen eingesetzt werden.
Besonders gut eignen sich solche Audience Response Systeme (ARS) für große Gruppen in Präsenz (z. B. Hörsaal).

Vorteile:

  • Wettbewerbscharakter > Spaß und Motivation
  • Anonyme Teilnahme mit Pseudonym > Teilnehmende erhalten eine Rückmeldung über ihren Wissenstand und können sich vergleichen

Jede*r Teilnehmer*in schreibt in einem Miro-, Mural-, oder Concept-Board den ersten Buchstaben seines / ihres Namens auf ein Post-it. Innerhalb einer definierten Zeitspanne sollen Begriffe, die zum Thema der Veranstaltung passen, aus den Buchstaben gebildete werden.

Möchte man eine Challenge veranstalten, verteilt man die Teilnehmenden auf  Breakout-Sessions. Jede Kleingruppe erhält zusätzlich zwei Buchstaben-Joker. Die Gruppe, die zuerst einen Begriff aus den Buchstaben gebildet hat, komm in den Hauptraum zurück. Die andere Gruppe wird ebenfalls in den Hauptraum zurückgerufen. Es gewinnt die Gruppe, die zuerst einen Begriff gebildet hat. Alternativ kann man eine feste Zeitspanne festlegen und es gewinnt die Gruppe, die das längste Wort (1 Punkt pro Buchstabe; Joker = 0 Punkte) gefunden hat.

Um Teilnehmende während einer Online-Veranstaltung immer mal wieder einzubeziehen, kann man Skalen und Punktabfragen einsetzen. So kann man beispielsweise anhand einer vorbereiteten Folie mit einer Meinungslinie die Zustimmung bzw. Abneigung zu einer Position anonym abfragen. Das kann wie im Bild gezeigt, einfach durch die Positionierung des Handwerkzeugs im Mehrbenutzermodus (BigBlueButton) oder mit Hilfe des Annotationswerkzeugs z.B. durch das Setzen von Stempeln erfolgen.

Mit einer solchen Folie lässt sich auch leicht ein "Zwischen-Quiz" mit Ja/Nein bzw. Wahr/Falsch-Fragen durchführen.

In Videokonferenzen kann zu Beginn z. B. eine Deutschlandkarte (oder eine Karte des Bundeslandes, aus dem die meisten Teilnehmenden stammen) eingeblendet werden. Die Teilnehmenden markieren ihren aktuellen Standort mit einem Punkt, Kreuz oder Stempel. Man erhält so einen guten Überblick darüber, aus welchen Teilen Deutschlands die Teilnehmenden kommen.

Tipp: Manchmal ist es hilfreich, die Annotationsfunktionen zu erklären und zunächst "freies" Annotieren zu erlauben.

 

Insbesonder für Zoom-Meetings haben sich lustige Gif-Abfragen für die Stimmungsabfrage zu Beginn, Zwischendurch oder am Ende einer Veranstaltung etabliert. Die Gif-Bilder können auch gut als Icebreaker eingesetzt werden, um die Stimmung aufzulockern.
Dazu werden den Teilnehmenden 9 lustige Bilder z.B. mit einer Katze, einem Hund oder einer berühmten Persönlichkeit mit unterschiedlichen Gefühlsausdrücken gezeigt. Die Frage lautet: Wie fühlst du dich, gemessen an einer Skala von 1 bis 9? Die Teilnehmenden wählen ein Bild aus, das ihrer aktuellen Stimmungslage an ehesten entspricht und tippen die Zahl in den Chat ein. So erhält man ein Stimmungsbild der Gruppe.
Eine umfangreiche Sammlung dieser Icebreaker-Gifs findet sich zum Download inkl. Quellenangaben in einer seperaten Textdatei von @MMagdowski unter: https://fmbcloud.ovgu.de/s/bDWeTyEm8Kzm3sa

 

Übersicht Icebreaker-Gifs

Die Methode Think - Pair - Share ist eine kooperative Methode zur Erabeitung von Lernstoff. Die Methode wird in drei Schritten durchgeführt:

1. Think: jede*r Einzelne setzt sich mit der Aufgabe auseinander. Hier könnten die Teilnehmenden beispielsweise recherchieren, einen Sachtext lesen, ein Video ansehen, einen Audiotext anhören etc.

2. Pair: Die Teilnehmenden tauschen in Paaren (oder in der Kleingruppe) ihre Ergebnisse aus der 1. Phase aus und vertiefen das Thema durch eine Gruppendiskussion. Ggf. erstellt die Gruppe eine Präsentation oder einen gemeinsamen Text mit ihren Ergebnissen.

3. Share: In der dritten und letzten Phase kommen alle Gruppen wieder zusammen und stellen sich gegenseitig ihre Gruppenergebnisse vor.

Die Methode kann in Präsenz- und Online-Veranstaltungen durchgeführt werden.

 

Am Ende einer Veranstaltung die Teilnehmenden auffordern aufzuschreiben, was sie heute gelernt haben. Hilfreich sind ggf. 2-3 Leitfragen:
- Was war neu?
- Was hat mich überrascht?
- Was möchte ich selber ausprobieren?

Tipp: Für diese kurze Reflektionsarbeit am Ende der Veranstaltung einige Minuten einplanen (ca. 5-10 Minuten).
Die Einträge kann jede*r für sich vornehmen oder anonym z.B. in einem Etherpad, so dass die Reflektionsergebnisse allen zugänglich sind. Die Einträge sind u.U. auch für die Dozierenden interessant.

Zum Ankommen und kennenlernen der Mit-Lernenden eignen sich Umfragen. Diese können entweder per Chat (in Veranstaltungen mit sehr vielen Teilnehmenden auch Chat-Gewitter genannt) oder mittels des Umfrage-Tools in Zoom, BigBlueButton oder mit einem vorbereiteten Umfrage-Formular (MS Forms bzw. Google Forms) durchgeführt werden.

Vorteil der Umfrage-Tools ist, dass sie auch direkt eine Auswertung ermöglichen; im Chat kann dies u.U. etwas unübersichtlich sein.

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