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Menschen, denen eine Extremität (Hand, Arm, Fuß, Bein) amputiert werden musste, haben oft Probleme mit ihren Protesen. Sie empfinden die künstlichen Gliedmaßen als nicht zu ihrem Körper zugehörig. Gleichsam spüren sie ihre nicht mehr vorhandenen Gliedmaßen; sie denken, diese zu bewegen oder fühlen Schmerzen. Dieses Phänomen nennt man Phantomschmerzen. ...weiterlesen "Virtual Reality (VR) in der Prothetik"

Orthesenschuh - Quelle: Pixabay
Orthesenschuh - Quelle: Pixabay

Gehen, Laufen oder Treppensteigen – all diese Bewegungen sind darauf ausgerichtet, mit möglichst wenig Energie sicher und leicht ans Ziel zu kommen. Die Steuerzentrale für alle Bewegungsabläufe ist das menschliche Gehirn. Es registriert bei jeder Art von Bewegung die wirkenden Kräfte und ist jederzeit darüber informiert, in welcher Lage sich der Körper und die Extremitäten gerade befinden. Muss wegen einer Krankheit oder als Folge eines Unfalls ein Bein amputiert werden, so gerät der gesamte Körper aus dem Gleichgewicht. Die Fortbewegung mit Hilfe einer herkömmlichen Beinprothese ist starr und holprig. Die betroffenen Personen kompensieren den Verlust von Muskeln und Nerven durch Ausgleichsbewegungen, die langfristig zu Haltungsschäden führen. Zusätzlich besteht ein großes Fallrisiko für Patienten mit Beinprothesen, so dass sie meist auf zusätzliche Gehstützen angewiesen sind. ...weiterlesen "Bionik: Prothesen mit Gedanken steuern"

Haut schützt uns - Quelle: Pixabay
Haut schützt uns - Quelle: Pixabay

Die Haut ist das vielseitigste Organ der Lebewesen. Sie dient der Abgrenzung des Körpers zur Umwelt, dem Schutz vor Umwelteinflüssen, ist erste Barriere für Keime und nimmt Informationen über Temperatur, Druck und Schmerz wahr. Es ist daher nicht erstaunlich, dass mehrere Forscherteams im Bereich der Robotik und Sensorik an der Entwicklung einer künstlichen Haut arbeiten.
In 2011 gelang zwei amerikanischen Forscherteams, eines von der University of Berkeley und eines von der Stanford University, erste Ergebnisse für eine fühlende Kunsthaut zu entwickeln. Auch in Deutschland gibt es Forschungsbestrebungen zur Entwicklung einer fühlenden Haut für Roboter. Hier geht man den multifunktionalen Weg: die Roboterhaut vereint mehrere Arten von Sensoren in fünf Quadratzentimeter kleinen, sechseckigen Plättchen. ...weiterlesen "Künstliche Haut für Roboter und Prothesen"

Auge - Quelle: Pixabay
Auge - Quelle: Pixabay

Hornhautspenden reichen nicht aus, um den Bedarf an transplantierbaren Hornhäuten zu decken. Forscher arbeiten an einer Hornhautprothese aus Kunststoff.

Die Hornhaut, auch Kornea genannt, ist der glasklare, von Tränenflüssigkeit benetzte, gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut. Sie ist quasi das Fenster des Auges. Eine klare und benetzte Kornea ist Voraussetzung für scharfes Sehen. Geschwüre und Verletzungen der Augen sowie eine Trübung oder Verformung der Hornhaut können das Sehen einschränken und letztlich zur Erblindung des Patienten führen. Eine Trübung der Hornhaut kann zum Beispiel durch Geschwüre, Verletzungen oder Entzündungen mit Narbenbildung entstehen. Aber auch Wölbungen der Hornhaut führen zur Trübung des Auges. ...weiterlesen "künstlicher Hornhaut – Augenprothese aus Kunststoff"

Ohr - Quelle: Pixabay
Hörschäden und Schwerhörigkeit - Quelle: Pixabay

Cochlea-Implantat eröffnet tauben Menschen die Hörwelt
Hörschäden können sowohl angeboren als auch in Form der Altersschwerhörigkeit erworben sein. Ist der Hörnerv intakt, hilft ein Hör-Implantat. Allein in Deutschland leiden schätzungsweise rund 15 Millionen Menschen unter einer eingeschränkten Hörfähigkeit. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von der Altersschwerhörigkeit über Infektionen bis hin zu chronischen Lärmschädigungen durch Beruf und Alltag. Schwerhörigkeit oder gar Taubheit kann aber auch angeboren sein. Für taub geborene Kinder hat die Unfähigkeit Laute und Töne wahrzunehmen weitreichende Folgen. Denn ohne Gehör entwickelte sich auch keine Sprachfähigkeit. ...weiterlesen "Bionische Hörprothese gegen Schwerhörigkeit"

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