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Bild mit Farben im Kopf
geralt / Pixabay

Das Phänomen der Synästhesie bezeichnet eine Kopplung zweier physischer Sinneswahrnehmungen, d.h. Synästhetiker kombinieren im Gehirn zwei Sinneseindrücke miteinander. Die meisten Synästhetiker verbinden Zahlen mit Farben, einige schmecken Töne, wenn sie Musik hören. Synästhesie ist angeboren. Ungefähr 5 Prozent aller Menschen sind Synästhetiker. Diese Menschen besitzen häufig ein gutes Gedächtnis und sind kreativ. Einige Künstler wie der Maler Wassily Kandisky, der Komponist Franz Liszt und der Musiker Jimi Hendrix waren angeblich Synästhetiker.

Wortherkunft: Das Wort Synästhesie ist eine Kombination aus zwei griechischen Wörtern: syn bedeutet "zusammen" und aesthesis "Empfindung".

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Schlangen "sehen" Wärme mit Hilfe ihres Grubenorgans, welches sich zwischen Nasenloch und Auge befindet, Quelle: Pixabay

Kollaborative Roboter sind Roboter, die direkt mit Menschen an ihrem Arbeitsplatz zusammenarbeiten. Ziel dabei ist es, die intelligenten Fähigkeiten des Menschen und seine Entscheidungs- und Reaktionsfähigkeit in unvorhersehbaren Situationen mit der Präzision und Ausdauer von Robotern zu kombinieren. Beispiele für kollaborative Roboter finden sich vor allem in der Industrie und Fertigungsproduktion. Kollaborative Roboter werden in Zukunft aber auch in anderen Arbeits- und Lebensbereiche zu finden sein. Beispiele sind autonom fahrende Autos, automatisierte Logistiklösungen, eigenständige Serviceroboter oder Roboter im Einzelhandel.

Wichtig für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist die Sicherheit für den Mensch. Verletzungsgefahren müssen minimiert sein, damit Roboter ohne die bislang obligatorischen Schutzzäune direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten können. Deshalb verfügen kollaborative Roboter über Sensoren, Bildverarbeitungssysteme oder mechanische Schutzmechanismen, um die Verletzungsgefahr durch direkten Kontakt zu vermeiden. ...weiterlesen "Kollaborative Robotik – Roboter mit Haut und Haaren"

Wahrnehmungsspiel zum Hören ©Martina Rüter
Wahrnehmungsspiel Hör-Kim ©Martina Rüter

Kim-Spiele sind altersunabhängige Spiele für alle Sinne und werden deshalb auch als sinnliches Lernen bezeichnet. Kim-Spiele sind nach der Titelfigur des gleichnamigen Romans „Kim“ von Rudyard Kipling (1865-1936) benannt. Das bekannteste Buch von Kipling ist „Das Dschungelbuch“. Der Roman „Kim“ handelt von dem indischen Waisenjungen namens Kim. Mit 13 Jahren geht Kim bei dem Händler Mister Lurgan in die Lehre. Dort trifft er auf den jüngeren Hindujungen, der auf Kim eifersüchtig ist. Um nun Kims Überheblichkeit und die Eifersucht des Hindujungen zu dämpfen, lässt Mister Lurgan die beiden Jungen gegeneinander spielen. Dazu greift der Lehrmeister auf Spiele aus dem Bereich der Wahrnehmung zurück. Der Hindujunge gewinnt jedes Spiel, da seine Wahrnehmung und sein Gedächtnis schärfer und besser geschult sind. Kim hingegen hat Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung, im Denken, im Tasten und im Sehen. Somit ist er dem Hindujungen unterlegen. Er muss erst lernen, alle seine Sinne einzusetzen und zu schärfen. Kim fragt am Ende, wie der Hindujunge es anstellt, so gut in den Wahrnehmungs- und Merkspielen zu sein. Der Hindujunge antwortet, dass man es solange übt, bis man es gut kann. Der entscheidende Kernsatz in dem Roman lautet: „Es ist wert, es zu lernen.“ ...weiterlesen "Kim-Spiele steigern die Merkfähigkeit und die Wahrnehmung bei Kindern"

Strichmännchen - Quelle: Pixabay
Strichmännchen - Quelle: Pixabay

Zur Diagnostik und Feststellung der Entwicklungsreife von Kindern im Alter von 4 bis 14 Jahren wird unter anderem der Mann-Zeichen-Test (MZT) verwendet.

Der Heilpädagoge und Sonderschulrektor Hermann Ziler entwickelte 1949 auf der Grundlage von 1651 Kinderzeichnungen einen Test zur Feststellung der Schulreife und Sonderschulbedürftigkeit von Kindern vom 6. Bis zum 14. Lebensjahr. Heute wird der Mann-Zeichen-Test beispielsweise in Frühförderstellen oder heilpädagogischen Einrichtungen zur Entwicklungs- und Persönlichkeitsdiagnostik eingesetzt. Er dient dabei als Indikator für den Entwicklungsstand des Körperschemas und des Selbstgefühls des Kindes. Der Test ermöglicht eine Aussage über die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung und der visumotorischen Koordination sowie der räumlichen Wahrnehmungsorganisation. ...weiterlesen "Der Mann-Zeichen-Test nach Hermann Ziler"

Säckchen zum Spielen von "Plumpsack" - Quelle: Pixabay
Säckchen zum Spielen des Laufspiels "Plumpssack" - Quelle: Pixabay

Körperliche Bewegung ist für die kindliche Entwicklung elementar
Wahrnehmung und Bewegung sind die Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikation sind das Ergebnis von Bewegungs- und Wahrnehmungsprozessen.
Bewegungs- und Wahrnehmungsprozesse steuern die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Sie wirken auf das Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikationsfähigkeiten.
Der Begriff Psychomotorik zeigt die enge Verknüpfung zwischen der Psyche, also seelischen Vorgängen, und der Motorik auf. körperliche Vorgänge und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig. Die Körperhaltung, Mimik und Gestik – die Gesamtheit aller nonverbalen Signale des Körpers geben Hinweise auf den aktuellen Gefühlszustand. Mit Hilfe unserer Vorstellungskraft sind wir in der Lage, uns zum Beispiel in eine fröhliche Stimmung zu versetzen, die sich dann auch körperlich durch Lachen und entspanntes Verhalten äußert. Bei Kindern ist diese wechselseitige Beeinflussung von Psyche und Motorik besonders ausgeprägt. Während Erwachsenen oder älteren Kindern Erfahrungen, Hinweise und Anstöße zu Denkprozessen über die Sprache vermittelt werden können, ist ein Säugling dazu noch nicht in der Lage. Kleinkinder – und auch zum großen Teil Vorschulkinder – lernen ihre Umgebung fast ausschließlich durch Wahrnehmung, also über ihre Sinne, und Bewegung kennen. Durch Betasten und Hantieren mit Gegenständen begreifen sie ihre Umwelt und sich selbst. ...weiterlesen "Psychomotorische Bewegungsspiele mit Kindern"

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