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Bild mit Farben im Kopf
geralt / Pixabay

Das Phänomen der Synästhesie bezeichnet eine Kopplung zweier physischer Sinneswahrnehmungen, d.h. Synästhetiker kombinieren im Gehirn zwei Sinneseindrücke miteinander. Die meisten Synästhetiker verbinden Zahlen mit Farben, einige schmecken Töne, wenn sie Musik hören. Synästhesie ist angeboren. Ungefähr 5 Prozent aller Menschen sind Synästhetiker. Diese Menschen besitzen häufig ein gutes Gedächtnis und sind kreativ. Einige Künstler wie der Maler Wassily Kandisky, der Komponist Franz Liszt und der Musiker Jimi Hendrix waren angeblich Synästhetiker.

Wortherkunft: Das Wort Synästhesie ist eine Kombination aus zwei griechischen Wörtern: syn bedeutet "zusammen" und aesthesis "Empfindung".

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Säckchen zum Spielen von "Plumpsack" - Quelle: Pixabay
Säckchen zum Spielen des Laufspiels "Plumpssack" - Quelle: Pixabay

Körperliche Bewegung ist für die kindliche Entwicklung elementar
Wahrnehmung und Bewegung sind die Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikation sind das Ergebnis von Bewegungs- und Wahrnehmungsprozessen.
Bewegungs- und Wahrnehmungsprozesse steuern die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Sie wirken auf das Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikationsfähigkeiten.
Der Begriff Psychomotorik zeigt die enge Verknüpfung zwischen der Psyche, also seelischen Vorgängen, und der Motorik auf. körperliche Vorgänge und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig. Die Körperhaltung, Mimik und Gestik – die Gesamtheit aller nonverbalen Signale des Körpers geben Hinweise auf den aktuellen Gefühlszustand. Mit Hilfe unserer Vorstellungskraft sind wir in der Lage, uns zum Beispiel in eine fröhliche Stimmung zu versetzen, die sich dann auch körperlich durch Lachen und entspanntes Verhalten äußert. Bei Kindern ist diese wechselseitige Beeinflussung von Psyche und Motorik besonders ausgeprägt. Während Erwachsenen oder älteren Kindern Erfahrungen, Hinweise und Anstöße zu Denkprozessen über die Sprache vermittelt werden können, ist ein Säugling dazu noch nicht in der Lage. Kleinkinder – und auch zum großen Teil Vorschulkinder – lernen ihre Umgebung fast ausschließlich durch Wahrnehmung, also über ihre Sinne, und Bewegung kennen. Durch Betasten und Hantieren mit Gegenständen begreifen sie ihre Umwelt und sich selbst. ...weiterlesen "Psychomotorische Bewegungsspiele mit Kindern"

Sinneserfahrungen durch aktives Sehen, Hören und Fühlen fördern

Die Wahrnehmung bezeichnet im Allgemeinen den Vorgang der bewussten und unbewussten Aufnahme von Informationen aus der Umwelt eines Lebewesens über seine Sinnesorgane.

Die fünf Sinne des Menschen: Hören, Fühlen, Riechen, Sehen und Schmecken
Die fünf Sinne des Menschen: Hören, Fühlen, Riechen, Sehen und Schmecken

Beim Menschen unterscheidet man fünf klassische Sinne:

  1. Sehen, Visuelle Wahrnehmung
  2. Hören, Auditive Wahrnehmung
  3. Riechen, Olfaktorische Wahrnehmung
  4. Schmecken, Gustatorische Wahrnehmung
  5. Tasten, Haptische Wahrnehmung

Daneben existieren noch vier weitere Sinne:

  1. Temperatursinn
  2. Schmerzempfindung
  3. Gleichgewichtssinn
  4. Körperempfindung oder Tiefensensibilität

...weiterlesen "Wahrnehmungsspiele für Kinder"

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