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Umweltverschmutzung durch Plastik - Quelle: Pixabay

Kunststoffe bzw. Plastik sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Fast alle Alltagsgegenstände besitzen einen Kunststoffanteil oder sind sogar vollständig daraus hergestellt: Verpackungen, Zahnbürsten, Kugelschreiber, Einweggeschirr, Wäscheklammern, PET-Flaschen, Tragetaschen, Schrauben, Schnuller, Luftmatratzen, Wasserkocher, Schuhe, Möbel, Rohre, Autoteile und Spielzeug, wie z.B. Lego und Playmobil etc. ...weiterlesen "Biokunststoffe – Ist Bioplastik eine Alternative zu herkömmlichem Plastik?"

Recycling: Schale aus Papierstreife - Quelle: Pixabay
Recycling: Schale aus Papierstreife - Quelle: Pixabay

Cradle to Cradle ist ein Konzept, das danach strebt, ökoeffektive Produkte zu entwickeln, die Teil eines nachhaltigen Kreislaufsystems sind. Diese Kreislaufmaterialien sollen entweder kompostierbar (biologischer Kreislauf) oder recycelbar (technischer Kreislauf) sein. Geprägt wurde der Begriff Cradle to Cradle (zu deutsch: „Von der Wiege zur Wiege“) durch den deutschen Chemiker Michael Braungart und seiner Hamburger Firma „EPEA Internationale Umweltforschung GmbH“ in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Architekten William McDonough. ...weiterlesen "Cradle to Cradle-Prinzip – von der Natur inspiriert"

Kaputte Smartphones umweltgercht entsorgen - Quelle: USA-Reiseblogger / Pixabay

Zu Weihnachten wurden wieder zahlreiche neue Smartphones, iPhones, IPads und Tablets gekauft oder verschenkt. Laut BITKOM beläuft sich die Zahl der Smartphone-Käufe in 2017 auf rund 24 Millionen. Die Nachfrage nach neuen Mobiltelefonen ist somit weiterhin ungebrochen.
Durch die rasante, technische Entwicklung veralten die kleinen Geräte immer schneller und werden zu langsam für die neusten Apps. So landen auch viele noch funktionsfähige Smartphones in der Schublade. Ärgerlich ist es auch, wenn ein neues Mobilgeräte herunterfällt und dadurch so beschädigt wird, dass es nicht repariert werden kann oder die Reparatur zu teuer ist.
Doch die alten oder defekten Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können und somit dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. ...weiterlesen "Elektroschrott – alte Smartphones nachhaltig entsorgen"

© Foto Fraunhofer UMSICHT - Die Larven zersetzen das Polystyrol und scheiden es als organische Substanzen wieder aus.

Die meisten Kunststoffe sind nur sehr schwer und über große Zeiträume biologisch abbaubar. Die Folge: von Hartplastik bis zu Mikroplastik reichern sich zahlreiche Kunststoffe in der Umwelt an und belasten insbesondere die Meere.
Doch es gibt tatsächlich einige Bakterien, die in der Lage sind, Kunststoffe zu zersetzen. So haben japanische Wissenschaftler ein Bakterium entdeckt, das PET zersetzt. Es hat sich evolutionär auf PET-Müll entwickelt und ernährt sich von Kunststoff. Doch der Stoffwechsel ist relativ langsam. Um das Bakterium effektiv gegen Plastikmüll einsetzen zu können, muss ein Prozess gefunden werden, der die Zersetzung beschleunigt.
Auch die Larven der Großen Wachsmotte können einen Kunststoff, Polyethylen, in relativ kurzer Zeit zersetzen. Sie zermahlen mit ihren Beißwerkzeugen das Plastik und zersetzen es im Darm. ...weiterlesen "Mehlwürmer fressen Plastikmüll"

Kaputte Dinge selber reparieren und nachhaltiger leben - Quelle: Pixabay
Kaputte Dinge selber reparieren - Quelle: Pixabay

Repair Cafés werden in definierten Zeitabständen (z.B. einmal pro Monat) in fast jeder Großstadt angeboten. Jeder darf kommen und kaputte Geräte mitbringen, vom defekten Smartphone bis zum abgefallenen Topfdeckelgriff. Am häufigsten werden elektrische Küchengeräte und andere elektronische Geräte (DVD-Player, Radio), Lampen, Kleidungsstücke und Fahrräder repariert.
Der Eintritt ist kostenlos, nur für eventuell benötigte Ersatzteile muss gezahlt werden. Das Repair Café sucht Fachleute und Experten, die ehrenamtlich helfen kaputte Sachen zu reparieren. Werkzeuge stammen häufig aus Unternehmensauflösungen.   ...weiterlesen "Nachhaltigkeit im Alltag: Repair Cafés – reparieren statt neu kaufen"

Plastikmüll
Plastikmüll in der Natur - Quelle: hhach / Pixabay

Laut einer US-Studie, die im Fachblatt „Science Advances“ erschienen ist, wurden bis heute 8,3 Milliarden Tonnen Rohkunststoffe hergestellt. Die Forscher schätzen, dass bei gleichbleibender Plastik-Produktion bis zum Jahr 2050 rund zwölf Milliarden Tonnen Plastik-Müll auf Deponien und in der Umwelt zu finden sein werden.  Laut den Forschern wurden im Jahr 1950 noch etwa zwei Millionen Tonnen Plastik hergestellt; im Jahr 2015 waren es bereits 380 Millionen Tonnen. Von dem anfallendem Plastikmüll werden etwa neun Prozent recycelt und zwölf Prozent verbrannt. Die restlichen rund 80 Prozent Plastikmüll landen auf Deponien und in der Umwelt. ...weiterlesen "Plastikmüll"

MS-Wissenschaft2016-Oberhausen
Die MS Wissenschaft macht Station in Oberhausen ©Martina Rüter

Ein Besuch auf der MS Wissenschaft
Die MS Wissenschaft ist ein Museumsschiff, welches auf seiner viermonatigen Reise noch die Stationen Duisburg-Ruhrort (20.08.-23.08.16), Krefeld-Uerdingen (24.8.-26.8.16), Düsseldorf (27.8.-29.8.16), Köln-Deutz (30.8.-2.9.16), Bonn-Gronau (3.9.-4.9.16) und Bonn-Zentrum (5.9.-6.9.16) ansteuert. Die Stationen für 2017 werden Anfang des nächsten Jahres bekannt gegeben.
Der Eintritt ist frei.
Das Thema der Wissenschaftsjahre 2016 und 2016 ist „Meere und Ozeane“ und ist eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Anliegen und Forschungsergebnisse näher zu bringen und bei Schülerinnen und Schüler Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. ...weiterlesen "Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane"

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