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Der Begriff »Working out Loud« wurde 2010 von Bryce Williams geschaffen. Williams definiert den Begriff so:

Working out Loud = Observable Work + Narrating Your Work

Es geht also nicht darum mit seiner Arbeit anzugeben, sondern seine Arbeit sichtbar zu machen und darüber zu berichten. Durch das Teilen von Arbeitsprozessen und -erbebnissen in Sozialen Medien entsteht ein kollaboratives Netzwerk.

Methode zum Aufbau eines Netzwerks
2015 entwickelte John Stepper »Working Out Loud« zu einer Methode, um Beziehungen zu Menschen aufzubauen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele untersützen können. Der Fokus beim Ausbau der Beziehungen liegt nicht auf der Maximierung der Anzahl der Kontakte (reines netzwerken), sondern darin ein Netzwerk mit starken und schwachen Bindungen aufzubauen. Um dies zu erreichen, soll man bewusst etwas von sich selbst zu geben, ohne im Gegenzug etwas zu erwarten. Die kleinen Gesten beginnen bei einem Like, einen Kommentar oder einer Danksagung an eine Person, durch die man selbst etwas neues hinzugelernt hat. ...weiterlesen "Vom Working Out Loud zum Learning Out Loud"

Der Titel des Buches führt ein wenig in die Irre. So assoziiert »agiles Studieren«, dass das Buch sich an Studierende wendet und eine Anleitung für die eigene Studienorganisation liefert. Weit gefehlt! Erst der Untertitel »Eine Einführung für Dozenten« weist auf den tatsächlichen Inhalt des Buches hin. Denn das Buch richtet sich an Hochschullehrende und gibt eine Anleitung, wie klassische Vorlesungen bzw. Seminare in eine agile Hochschullehre transformiert werden können.
Der Titel sollte also besser lauten: »Agiles Lehren – Eine Anleitung für Hochschullehrende«. ...weiterlesen "Rezension: Agiles Studieren – Eine Einführung für Dozenten (2018)"

steveriot1 / Pixabay

In zehn Beispielen aus der Praxis werden konkrete Unterrichtsszenarien mit digitalen Medien vorgestellt. Viele dieser Praktiken sind aus der Not heraus entstanden, um z. B. den Schülern einer Nordsee-Insel den „Rest der Welt“ zu eröffnen.

 

Im Projekt »Mystery-Skype« verbinden sich zwei Klassen über Videokonferenz, die zunächst gar nicht wissen, wo die andere Klasse sich befindet. Durch Fragen muss jede Seite herausfinden, wo die Schüler auf der anderen Seite sitzen. Sprachenlernen, Geographie, Geschichte und andere Fächer können eine Rolle spielen. (S. 35)

...weiterlesen "Rezension: Digitale Schule – Was heute schon im Unterricht geht (2019)"

Cover: Die Vegetarierinnnen von Richard Ulrich

Genre: Gegenwartsroman / Liebesroman mit Sachbuchelementen
Autor: Richard Ulrich
erschienen: 2015

Zusammenfassung:
Die 36-jährige Lehrerin Lisa Berner war nach ihrer Scheidung von Max Wallersleben in Brasilien, um an einem Projekt zum Schutz der Artenvielfalt mitzuarbeiten. Sie erfuhr und sah mit eigenen Augen, wie der Fleischhunger der westlichen Welt die Abholzung des Regenwaldes zur Folge hat. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ändert Lisa ihren Lebensstil: sie wird Vegetarierin und setzt sich für eine fleischlose Ernährung und nachhaltige Lebensweise ein. Doch in ihrer Schule in Tutzing am Starenberger See in Bayern stößt Lisa mit ihrer persönlichen Einstellung bei den Eltern der Schüler auf Ablehnung. Lisa lässt sich davon jedoch nicht irritieren und gründet die Initiative „Nachhaltig wollen wir leben“. Mit Vorträgen, Diskussionen und diversen Aktionen engagiert sie sich für eine nachhaltige Lebensweise und riskiert am Ende sogar ihren Job. ...weiterlesen "Rezension: Die Vegetarierinnen von Richard Ulrich"

Illustration: Erstklässler - Quelle: Pixabay
Illustration: Erstklässler - Quelle: Pixabay

„Die Lehrerin fordert die Kinder auf: So, nun räumt die Rechenhefte in den Ranzen, sucht das grüne Lesebuch heraus und schlagt Seite 8 auf.“ In diesem einen Satz, der in jeder beliebigen 1. Klasse einer Grundschule so oder ähnlich fast täglich an die Schüler gerichtet wird, sind drei aufeinander folgende Anweisungen enthalten:
1. Rechenheft wegpacken
2. Grünes Lesebuch auspacken
3. Seite 8 aufschlagen.
An dieser Aufgabe scheitern viele Erstklässler und es dauert mitunter eine kleine Ewigkeit, bis alle Kinder bereit sind. Der eine hat Schwierigkeiten, das Rechenheft zu verstauen, der andere findet das Lesebuch nicht, wieder ein anderes Kind findet die Seite 8 nicht.
Die Schwierigkeit der Aufforderung nachzukommen liegt darin, sich drei Dinge zu merken, diese drei Aufträge in einer ablenkenden Umgebung auszuführen, über genügend motorisches Geschick zu verfügen, sich selbst zu organisieren und die Zahl 8 zu kennen.
Wo nun lernt ein Kind all diese Dinge? Im Supermarkt. Eine adäquate Situation stellt der wöchentliche Einkauf dar. Dem Vorschulkind wird aufgetragen, drei Sachen zu holen und in den Einkaufswagen zu legen. Im Supermarkt ist es laut; das Kind muss die Stimme von Mama oder Papa aus der Geräuschkulisse heraushören. Zum zweiten gibt es im Supermarkt viele, viele leckere Sachen, die ein Kind ablenken. Und zum dritten lernt es sich räumlich zu orientieren und dabei den Auftrag nicht zu vergessen. ...weiterlesen "Rezension: Topfit für die Schule – Wie Kinder im Familienalltag lernen"

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