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By Wusel007 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Methanhydrat ist brennbares Eis. Das Methangas (CH4) steckt in einen Käfig aus gefrorenem Wasser. Es handelt sich um eine Einschlussverbindung (Clathrat) in Wasser, welche man als Gashydrat (gefrorenes Gas) bezeichnet.
Unter Atmosphärenbedingungen kommt diese Verbindung nicht zustande. Gashydrate können nur bei tiefen Temperaturen und hohem Druck ihre Struktur aufrecht erhalten. Ändern sich die äußeren Bedingungen, werden die Hydrate instabil und zerfallen in flüssiges Wasser und gasförmiges Methan.

Methan
Methan ist ein Faulgas. Es entsteht in großen Mengen durch biologische Zerfallsprozesse. Hierbei wird organisches Material, wie Tier- und Pflanzenrückstände (Überresten abgestorbenen Pflanzenmaterials und Tiere sowie deren Exkremente), durch Mikroorganismen zersetzt.
Auch bei der Viehhaltung (z.B. Kühe) entsteht Methan. Denn Kühe fressen Gras. Da Gras schwer zu verdauen ist, sind Kühe Wiederkäuer. In ihren sechs Mägen verdauen Bakterien das Gras und produzieren dabei verschiedene Gase. Eines davon ist Methangas. Dieses entweicht durch pupsen und rülpsen aus der Kuh in die Atmosphäre. Eine Kuh stößt täglich zwischen 150 und 250 Liter Methan aus. ...weiterlesen "Methanhydrat – Energieträger der Zukunft oder Klimakiller?"

Die Durchschnittstemperatur der Erde steigt an - Quelle: Pixabay

Das Jahr 2016 ist das dritte Jahr in Folge, das einen neuen Wärmerekord erzielte. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erreichte die weltweite Durchschnittstemperatur in 2016 mit 14,8° Celsius einen neuen Spitzenwert, der um 0,07 Grad über dem Vorjahr lag. Die Ursachen hierfür sehen Meteorologen zum einen im anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt und zum anderen in einem staken El Niño, der große Wärmemengen aus dem Pazifik freisetzte. Da dieses Wetterphänomen sich inzwischen stark abgeschwächt hat, wird für 2017 kein erneuter Temperaturrekord erwartet. Langfristig bleibt jedoch der Trend der weltweiten Erwärmung.

Der Klimawandel hat viele Folgen. So nimmt die Zahl der Waldbrände, Erdrutsche und Überschwemmung deutlich zu. Am meisten sind jedoch die Gletscher, Grönland, die Arktis und die Antarktis betroffen, da dort immer mehr Eis und Schnee abschmelzen. ...weiterlesen "Klimawandel: 2016 bisher wärmstes Jahr"

Cover: Die Vegetarierinnnen von Richard Ulrich

Genre: Gegenwartsroman / Liebesroman mit Sachbuchelementen
Autor: Richard Ulrich
erschienen: 2015

Zusammenfassung:
Die 36-jährige Lehrerin Lisa Berner war nach ihrer Scheidung von Max Wallersleben in Brasilien, um an einem Projekt zum Schutz der Artenvielfalt mitzuarbeiten. Sie erfuhr und sah mit eigenen Augen, wie der Fleischhunger der westlichen Welt die Abholzung des Regenwaldes zur Folge hat. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ändert Lisa ihren Lebensstil: sie wird Vegetarierin und setzt sich für eine fleischlose Ernährung und nachhaltige Lebensweise ein. Doch in ihrer Schule in Tutzing am Starenberger See in Bayern stößt Lisa mit ihrer persönlichen Einstellung bei den Eltern der Schüler auf Ablehnung. Lisa lässt sich davon jedoch nicht irritieren und gründet die Initiative „Nachhaltig wollen wir leben“. Mit Vorträgen, Diskussionen und diversen Aktionen engagiert sie sich für eine nachhaltige Lebensweise und riskiert am Ende sogar ihren Job. ...weiterlesen "Rezension: Die Vegetarierinnen von Richard Ulrich"

Dürren als Folge des Klimawandels - Quelle: Pixabay
Dürren als Folge des Klimawandels - Quelle: Pixabay

Die Industrienationen müssen sich auf einen zusätzlichen Strom an Klimaflüchtlingen einstellen. Neben Kriegsflüchtlingen wird der Anteil der Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, stark zunehmen. Durch den Klimawandel werden in den kommenden Jahrzehnten weite Teile des Orients und Nordafrikas unbewohnbar werden. Wüsten werden sich ausbreiten, Gletscher werden abschmelzen und Inseln werden vom Meer verschluckt und große Landstriche werden im Matsch auftauender Permafrostböden versinken. Den am wenigsten entwickelten Ländern drohen durch Dürren, Überflutungen, Stürmen und anderen Umweltkatastrophen sowie steigenden Durchschnittstemperaturen Armut und wirtschaftliche Not. Die Folgen sind Destabilisierung, Gewalt und Krieg. Die Zahl der Menschen, die aufgrund veränderter Umweltbedingungen ihre Heimat verlassen müssen wird stetig steigen. Am härtesten wird es die Ärmsten der Welt treffen – sie, die am wenigsten Schuld tragen an der Klimaerwärmung. ...weiterlesen "Klimawandel: Es wird in Zukunft zunehmend Umwelt- und Klimaflüchtlinge geben"

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