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Psychomotorische Spiele fördern die Sprachmotorik

Anfassen und begreifen sind die Vorstufen der Sprachentwicklung - Quelle: Pixabay
Anfassen und begreifen sind die Vorstufen der Sprachentwicklung - Quelle: Pixabay

Zwischen Bewegung und Sprache bestehen viele enge Verknüpfungen. So ist die Sprachentwicklung entscheidend vom Fortschritt der Motorik abhängig.
Laut Mayers großes Handlexikon ist Sprache „ein System von Zeichen, das der Gewinnung von Gedanken, ihrem Austausch zwischen verschiedenen Menschen sowie der Fixierung von erworbenem Wissen dient“. Sprache beinhaltet somit zum einen das motorische Sprechen und zum anderen das sensorische Hören und Verstehen. Beide Prozesse sind für die Kommunikation und den Wissensaustausch gleich bedeutend. Zum Sprechen ist eine ausgereifte Sprachmotorik notwendig. Sie umfasst die Bewegung von Mund, Lippen, Zunge und die Koordination der Sprachorgane, wie zum Beispiel der Kehlkopf und die Stimmbänder. ...weiterlesen "Sprachentwicklung braucht Bewegung"

Bei extremen Umweltbedingungen verfallen Bärtierchen in einen todesähnlichen Zustand

Bärtierchen - Quelle: Wikimedia
Bärtierchen - Quelle: Wikimedia: By Bob Goldstein and Vicky Madden, UNC Chapel Hill (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Erkenntnisse zur extremen „Winterschlaf“ der beständigen Mikroorganismen wecken neue Ideen zur Konservierung von menschlichen Organen. Schlechte Umweltbedingungen auf der Erde wie außerordentliche Kälte, Trockenheit sowie Schwankungen im Salzgehalt des Wassers oder Sauerstoffmangel überstehen die etwa einen Millimeter großen Bärtierchen ohne Schaden zu nehmen.
Ihr Trick: Sie verfallen in die Kryptobiose. Das ist ein todesähnlicher Zustand, bei dem die Stoffwechselaktivität fast komplett runtergefahren wird – eine Art extremer Winterschlaf. Hierbei rollen sie sich tonnenförmig zusammen, trocknen sich quasi selbst aus und überstehen so für sie ungünstige Umweltbedingungen. Dieser Zustand kann bis zu über ein Jahrzehnt anhalten. In diesem Tönnchen-Zustand kann man sie in flüssigen Stickstoff halten oder in kochendes Wasser tauchen, ohne dass sie Schaden nehmen. Verbessern sich die Umweltbedingungen wieder, so erwachen die putzigen Tierchen innerhalb einer halben Stunde zum Leben. Durch Zugabe von Wasser bei angemessener Temperatur entfalten sie sich und leben einfach weiter. Auch Fadenwürmer und Rädertierchen sind in der Lage in die Kryptobiose zu verfallen. ...weiterlesen "Bärtierchen: Überlebenskünstler der Natur"

Eine rote Rose als Symbol der Liebe zu dem Verstorbenen - Quelle: Pixabay
Eine rote Rose als Symbol der Liebe zu dem Verstorbenen - Quelle: Pixabay

Wenn Oma, Opa, Tante, Onkel oder das geliebte Haustier sterben
Kinder unter sechs Jahren haben eine eigene Vorstellung vom Sterben und gehen mit einem Todesfall ganz anders um als Erwachsene. Für die meisten Kinder unter fünf Jahre ist der Tod nichts Endgültiges. In diesem Alter besitzen sie noch keinen Zeitbegriff. Unter „für immer“ oder „nie wieder“ können sie sich noch nichts vorstellen. So vergleichen sie den Tod oft mit dem Schlaf. Häufig waten sie einer scheinbar emotionalen Gleichgültigkeit auf, indem sie zum Beispiel Äußerungen, wie „ich komme dann auch zu deiner Beerdigung“ oder „ich möchte neben dir beerdigt werden“, ausdrücken. Andererseits sind drei- bis vierjährige schon gut in der Lage, Trauer über ein verstorbenes Tier zu empfinden. Ein Nachsinnen über den eigenen Tod, kommt in diesem Alter noch nicht vor. ...weiterlesen "Bilderbücher für Kleinkinder über Tod und Trauer"

Säckchen zum Spielen von "Plumpsack" - Quelle: Pixabay
Säckchen zum Spielen des Laufspiels "Plumpssack" - Quelle: Pixabay

Körperliche Bewegung ist für die kindliche Entwicklung elementar
Wahrnehmung und Bewegung sind die Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikation sind das Ergebnis von Bewegungs- und Wahrnehmungsprozessen.
Bewegungs- und Wahrnehmungsprozesse steuern die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Sie wirken auf das Gefühlsleben, kognitive Fähigkeiten, Sozialverhalten und Kommunikationsfähigkeiten.
Der Begriff Psychomotorik zeigt die enge Verknüpfung zwischen der Psyche, also seelischen Vorgängen, und der Motorik auf. körperliche Vorgänge und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig. Die Körperhaltung, Mimik und Gestik – die Gesamtheit aller nonverbalen Signale des Körpers geben Hinweise auf den aktuellen Gefühlszustand. Mit Hilfe unserer Vorstellungskraft sind wir in der Lage, uns zum Beispiel in eine fröhliche Stimmung zu versetzen, die sich dann auch körperlich durch Lachen und entspanntes Verhalten äußert. Bei Kindern ist diese wechselseitige Beeinflussung von Psyche und Motorik besonders ausgeprägt. Während Erwachsenen oder älteren Kindern Erfahrungen, Hinweise und Anstöße zu Denkprozessen über die Sprache vermittelt werden können, ist ein Säugling dazu noch nicht in der Lage. Kleinkinder – und auch zum großen Teil Vorschulkinder – lernen ihre Umgebung fast ausschließlich durch Wahrnehmung, also über ihre Sinne, und Bewegung kennen. Durch Betasten und Hantieren mit Gegenständen begreifen sie ihre Umwelt und sich selbst. ...weiterlesen "Psychomotorische Bewegungsspiele mit Kindern"

Stressabbau für Kinder mit Hilfe von Stille- und Entspannungsübunen - Quelle: Pixabay
Stressabbau für Kinder durch Meditation  - Quelle: Pixabay

Bild- und Musik-Meditation als Entspannungstechnik
Der Begriff Meditation lässt sich auf das lateinische Wort „meditatio“ zurückführen, was so viel wie „Ausrichtung zur Mitte“ bedeutet. Die Meditation ist die älteste Methode geistiger Entspannung. Viele Meditationsformen haben ihre Wurzeln in den östlichen Religionen. Bei der Meditation geht es darum, dass sich der Geist durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen beruhigen und sammeln kann. Dass Meditation wirkt, ist inzwischen unbestritten. So ist die vorbeugende Wirkung bei chronisch stressbedingten Erkrankungen mittlerweile anerkannt. Gleichzeitig führt regelmäßige Meditation zu einem besseren und differenzierteren Körpergefühl. Meditieren wirkt sich auch positiv auf die innere Einstellung aus. So steigert regelmäßiges meditieren das Selbstvertrauen und fördert ein positives Selbstbild. ...weiterlesen "Meditieren mit Kindern"

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