Beispiel eines nach dem Prinzip des Bionic Reading formatierten Textes.
Wer viel am Bildschirm liest, kennt das Problem: Die Aufmerksamkeit schweift ab, Zeilen werden mehrfach gelesen und am Ende bleibt weniger hängen als erhofft. Genau hier setzt die Methode „Bionic Reading“ an. Sie verspricht schnelleres Lesen, bessere Konzentration und ein angenehmeres Leseerlebnis. ...weiterlesen "Bionic Reading: Hilft die Methode wirklich beim schnelleren Lesen?"
Mit der SQ3R-Lesemethode effektiver lesen, Bild: DALL·E
Der Name SQ3R steht für die fünf Phasen dieser Lesetechnik: Survey (Überblick), Question (Befragen), Read (Lesen), Recite (Wiedergeben), Review (Rekapitulieren). Während es bei anderen Lesemethoden wie beispielsweise dem Speed Reading darum geht, die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen, liegt der Fokus der SQ3R-Lesemethode auf dem Verstehen und Behalten der Textinformationen. Die SQ3R-Lesetechnik wurde 1970 von Francis Robinson entwickelt.
Die Buchlektüre steht in allen Schulformen auf dem Lehrplan. Egal ob klassische oder Gegenwartslitaratur im Unterricht gelesen wird – für die Klassenlektüre wird häufig die Methode „Lesetagebuch“ eingesetzt, um eine intensive Beschäftigung mit der Lektüre zu erreichen. Auch zur Leseförderung kann ein Lesetagebuch eingesetzt werden.
Ein Lesetagebuch wird parallel zur Lektüre eines Buches geführt. Zur Gestaltung des Lesetagebuchs können ganz unterschiedliche Artefakte erstellt werden. Oft werden Inhalte von Lehrerkräften vorgegeben, die von den Schülerinnen und Schülern erstellt werden sollen. Um die eigene Kreativität zu fördern, können oft auch eigene Ideen das Lesetagebuch ergänzen und so Zusatzpunkte erreicht werden. ...weiterlesen "Ideen für kreative Lesetagebücher"
Lautes gemeinsames Lesen, wobei der Finger die Zeile entlanggeführt wird, hilft die Leseflüssigkeit zu verbessern. Quelle: Pixabay
Wenn das flüssige Lesen Schwierigkeiten bereitet, eignet sich möglicherweise das Tandem-Leseverfahren. Dabei wird das laute Vorlesen eines leseschwachen Schülers durch gleichzeitiges Mitlesen des Textes von einem lesekompetenten Schüler oder Erwachsenen begleitet. Das Ziel ist eine bessere Leseflüssigkeit bei gleichzeitigem Text verstehen zu erreichen. Durch das Mitlesen des lesekompetenten Partners werden Lesefehler verbessert und schwierige Worte durch den Mitleser ergänzt. Die Methode fördert den Automatisierungsgrad beim Dekodieren von Wörtern. Außerdem werden die Intonation sowie der Einsatz von Lesepausen trainert. Das begleitende Lautlesen sollte regelmäßig (etwa dreimal wöchentlich) über vier bis 5 Monate erfolgen. ...weiterlesen "Leseförderung: Das Tandem-Leseverfahren"
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