Springe zum Inhalt

Lautes gemeinsames Lesen, wobei der Finger die Zeile entlanggeführt wird, hilft die Leseflüssigkeit zu verbessern.
Lautes gemeinsames Lesen, wobei der Finger die Zeile entlanggeführt wird, hilft die Leseflüssigkeit zu verbessern. Quelle: Pixabay

Wenn das flüssige Lesen Schwierigkeiten bereitet, eignet sich möglicherweise das Tandem-Leseverfahren. Dabei wird das laute Vorlesen eines leseschwachen Schülers durch gleichzeitiges Mitlesen des Textes von einem lesekompetenten Schüler oder Erwachsenen begleitet. Das Ziel ist eine bessere Leseflüssigkeit bei gleichzeitigem Text verstehen zu erreichen. Durch das Mitlesen des lesekompetenten Partners werden Lesefehler verbessert und schwierige Worte durch den Mitleser ergänzt. Die Methode fördert den Automatisierungsgrad beim Dekodieren von Wörtern. Außerdem werden die Intonation sowie der Einsatz von Lesepausen trainert. Das begleitende Lautlesen sollte regelmäßig (etwa dreimal wöchentlich) über vier bis 5 Monate erfolgen. ...weiterlesen "Leseförderung: Das Tandem-Leseverfahren"

Ting Lesestift - Quelle: www.ting.eu
Ting Lesestift - Quelle: www.ting.eu

Bislang gibt es drei Stifte auf dem deutschen Markt, die Texte vorlesen, Geräusche und Musik vorspielen und zusätzliche Informationen zu Büchern, Spielen und Puzzles geben.
Die digitalen Lesestifte sollen das klassische Buch durch Audiodateien erweitern und damit die Lesemotivation von Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren steigern. Ein Ersatz für das elterliche Vorlesen sollen sie nicht sein, eher eine Ergänzung. Auch für Erwachsene gibt es mittlerweile passende auditive Produkte – insbesondere im Bereich des Fremdsprachenlernens. ...weiterlesen "Digitale Lesestifte: Tiptoi, Toystick und Ting"

Lesepaten gehen in Schulen, Kindertagesstätten, Bibliotheken und lesen dort vor; lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich von den Kindern vorlesen.

Symbol: "Achtung: Vorleser!" - Quelle: Pixabay
Symbol: "Achtung: Vorleser!" - Quelle: Pixabay

Zur Leseförderung zählen sämtliche Maßnahmen und Methoden, die Interesse und Freude am Lesen und an Literatur im Allgemeinen zu wecken. Lesepaten oder Lese-Mentoren sind meist ehrenamtlich unterwegs. Ein Mentor gibt sein fachliches Wissen oder seine Erfahrungen an eine andere Person, den Mentee, weiter, um dessen persönliche oder berufliche Entwicklung zu unterstützen. Mentoren trifft man im Bereich der Ausbildung und Karriere, im Freizeitbereich und im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Der Mentor ist also eine Art Berater. Im Unterschied zu einem Coach ist der Mentor jedoch meist nicht extra für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt lediglich über einen Erfahrungs- und / oder Wissensvorsprung. Im Bereich der Leseförderung ist es die eigene Lust am Lesen und die Faszination für Bücher und das sich daraus schöpfende Wissen. ...weiterlesen "Lesepaten fördern die Lesekompetenz"

Zwei Mädchen lesen ein Theaterstück - Quelle: Pixabay
Zwei Mädchen lesen ein Theaterstück - Quelle: Pixabay

Szenisches Lesen fördert die Erzähl-, Sprech- und Zuhörfähigkeit
Beim Lesetheater wird ein Text, meist ein Märchen oder eine Fabeln, mit verteilten Rollen vorgelesen. Mimik und Gestik unterstützen die wörtliche Rede bei der Darbietung des Lesetheaters. Das Vorlese-Spiel erfolgt ohne Kostüme und mit nur wenigen Requisiten. Der Text wird vom Blatt abgelesen. Die Theaterkunst tritt eher in den Hintergrund, während der Text an sich und seine Bedeutung in den Fokus rücken. Ein Vorteil des Lesetheaters ist, dass die Akteure keine langen Texte auswendig lernen müssen und sich so voll und ganz auf den Text und ihre Stimme konzentrieren können. Dies nimmt den Stress gegenüber klassischen Theaterstücken, die zudem noch viel Aufwand an Vorbereitung kosten. Das (Vor-)Lesetheater wird häufig auch als szenische Lesung bezeichnet. Bekannt wurde diese Aufführungsweise durch die Hörspiel-Darbietungen der „Drei Fragezeichen-Lesungen“. ...weiterlesen "Lesetheater von Kindern für Kinder"