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OERCamp 2017 West - TH Köln

Open Educational Resources (OER) sind freie Lern- und Lehrmaterialien. Der Begriff  umfasst auch freie Software und freie Lizenzen (z.B. Creative Commons oder GNU General Public License). OER können angefangen von Bildern, Grafiken über Präsentationen und Arbeitsblätter bis hin zu Lernmodulen und kompletten Kursen inkl. des didaktischen Konzeptes sein. Letztere sind dann meist in einem bestimmten Setting erprobt und evaluiert.
OER-Materialien können nicht nur frei für den eigenen Unterricht verwendet, sondern können auch bearbeitet bzw. für den individuellen Bedarf neu zusammengestellt werden. Im Idealfall werden diese bearbeiteten Inhalte dann wiederum der Community zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Ziel von OER ist es, Wissen in Form von Lehr- / Lernmaterialien frei verfügbar zu machen. ...weiterlesen "Open Educational Resources (OER) – freie Bildungsmaterialien"

Stevia-Pflanze - Quelle: Pixabay

Ist Stevia die Lösung für Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Karies?

Das natürliche Süßkraut ist kalorienarm und verursacht kein Karies – doch es ist in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen.
Stevia rebaudiana ist auch unter den Namen Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut bekannte. Es ist eine ursprünglich aus Südamerika stammende Pflanze. Sie wird bereits seit Jahrhunderten von den Indianern zur Zubereitung von Speisen und Getränken sowie als Heilpflanze verwendet. Insbesondere süßen die südamerikanischen Ureinwohner ihren Mate-Tee mit den grünen Blättern der Stevia-Pflanze. Auch in Asien ist der natürliche Süßstoff als Zuckerersatz verbreitet.
In der Europäischen Union war Stevia lange nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Süßstoffe gehören gemäß dem Lebensmittelgesetz zu den sogenannten Lebensmittelzusatzstoffen und müssen vor ihrem Einsatz in Lebensmitteln zwingend auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüft werden. Dabei ist es ganz egal, ob der Zusatzstoff künstlich ist oder aus einer natürlichen Quelle gewonnen wird.
Seit November 2011 sind Steviolglykoside (E960) als neue Süßstoffe zugelassen. Seit Dezember 2011 sind sie rechtmäßig im gesamten EU-Raum im Handel. Neben Soft Drinks werden u.a. Marmeladen, Joghurts, Schokolade oder Kaugummis mit Stevia gesüßt. ...weiterlesen "Stevia: natürlicher Zuckerersatz"

By Wusel007 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Methanhydrat ist brennbares Eis. Das Methangas (CH4) steckt in einen Käfig aus gefrorenem Wasser. Es handelt sich um eine Einschlussverbindung (Clathrat) in Wasser, welche man als Gashydrat (gefrorenes Gas) bezeichnet.
Unter Atmosphärenbedingungen kommt diese Verbindung nicht zustande. Gashydrate können nur bei tiefen Temperaturen und hohem Druck ihre Struktur aufrecht erhalten. Ändern sich die äußeren Bedingungen, werden die Hydrate instabil und zerfallen in flüssiges Wasser und gasförmiges Methan.

Methan
Methan ist ein Faulgas. Es entsteht in großen Mengen durch biologische Zerfallsprozesse. Hierbei wird organisches Material, wie Tier- und Pflanzenrückstände (Überresten abgestorbenen Pflanzenmaterials und Tiere sowie deren Exkremente), durch Mikroorganismen zersetzt.
Auch bei der Viehhaltung (z.B. Kühe) entsteht Methan. Denn Kühe fressen Gras. Da Gras schwer zu verdauen ist, sind Kühe Wiederkäuer. In ihren sechs Mägen verdauen Bakterien das Gras und produzieren dabei verschiedene Gase. Eines davon ist Methangas. Dieses entweicht durch pupsen und rülpsen aus der Kuh in die Atmosphäre. Eine Kuh stößt täglich zwischen 150 und 250 Liter Methan aus. ...weiterlesen "Methanhydrat – Energieträger der Zukunft oder Klimakiller?"

Umweltverschmutzung durch Plastik - Quelle: Pixabay

Kunststoffe bzw. Plastik sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Fast alle Alltagsgegenstände besitzen einen Kunststoffanteil oder sind sogar vollständig daraus hergestellt: Verpackungen, Zahnbürsten, Kugelschreiber, Einweggeschirr, Wäscheklammern, PET-Flaschen, Tragetaschen, Schrauben, Schnuller, Luftmatratzen, Wasserkocher, Schuhe, Möbel, Rohre, Autoteile und Spielzeug, wie z.B. Lego und Playmobil etc. ...weiterlesen "Biokunststoffe – Ist Bioplastik eine Alternative zu herkömmlichem Plastik?"

Die Durchschnittstemperatur der Erde steigt an - Quelle: Pixabay

Das Jahr 2016 ist das dritte Jahr in Folge, das einen neuen Wärmerekord erzielte. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erreichte die weltweite Durchschnittstemperatur in 2016 mit 14,8° Celsius einen neuen Spitzenwert, der um 0,07 Grad über dem Vorjahr lag. Die Ursachen hierfür sehen Meteorologen zum einen im anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt und zum anderen in einem staken El Niño, der große Wärmemengen aus dem Pazifik freisetzte. Da dieses Wetterphänomen sich inzwischen stark abgeschwächt hat, wird für 2017 kein erneuter Temperaturrekord erwartet. Langfristig bleibt jedoch der Trend der weltweiten Erwärmung.

Der Klimawandel hat viele Folgen. So nimmt die Zahl der Waldbrände, Erdrutsche und Überschwemmung deutlich zu. Am meisten sind jedoch die Gletscher, Grönland, die Arktis und die Antarktis betroffen, da dort immer mehr Eis und Schnee abschmelzen. ...weiterlesen "Klimawandel: 2016 bisher wärmstes Jahr"

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