Pomelo und Nüsse fallen aus großen Höhen von Baum, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip der Schutzummantelung soll Motoradhelme sicherer machen.
Eine Pomelo ist eine Zitrusfrucht, deren Pampelmusenanteil größer ist als der einer Grapefruit. Die Früchte können aus einer Höhe von 10 bis 20 Metern vom Baum fallen, ohne dabei zu zerplatzen. Die Schale der Pomelo bleibt beim Fall zur Erde unversehrt. Gleiches ist bei Kokosnüssen und Macadamia-Nüssen zu beobachten. Auch sie besitzen eine harte und stoßsichere Schale, um die empfindlichen Samen in der Nuss zu schützen. ...weiterlesen "Kokosnuss und Pomelo – Vorbild für moderne Motorradhelme"
Das Krankheitsbild AIDS bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen in Folge der durch Infektion mit dem HI-Virus hervorgerufenen Zerstörung des Immunsystems auftreten. Das Immunsystem wird soweit geschwächt, dass sich Infizierte mit eigentlich harmlosen oder selten auftretenden Infektionskrankheiten anstecken und/oder an Krebs erkranken, woran sie letztlich sterben. ...weiterlesen "AIDS und HIV"
Ideen, Erfindungen, Patente - Viele Anregungen stammen aus der Natur | Quelle: Pixabay
Zahlreiche innovative Produkte wurden von der Natur inspiriert, doch die Unternehmen kommunizieren dies nicht. Der Grund für die versteckte biologische Herkunft einiger Produkte liegt wahrscheinlich im Patentrecht. Denn hier gilt, was die Natur schon erfunden hat, ist lediglich eine Nacherfindung und hat einen geringen Stellenwert bei der Patentanmeldung. So verfügen viele moderne Kraftfahrzeuge über Achsschenkel oder Motoraufhängungen, die mit Hilfe der Evolutionsstrategie konstruiert und optimiert wurden, ohne, dass hierauf explizit hingewiesen wird. Die Evolutionsstrategie fußt auf der Frage, wie die Natur selbst zu ihren Konstruktionen kommt. Die Antwort heißt: Evolution. Warum nicht davon lernen, wie die Natur selbst arbeitet? Die drei Prinzipien der evolutionären Entwicklung sind: Mutation, Rekombination und Selektion. Wendet man diese drei Prinzipien auf technische Konstruktionen an, so arbeitet man nach der Evolutionsstrategie. Hierbei helfen Computersimulationen, bei denen einzelne Parameter verändert werden. Wird das Ergebnis zum Positiven hin verändert, so wird auf dieser Basis fortgefahren; wird es hingegen schlechter, so wird es verworfen. Auf diese Weise errechnet der Computer innerhalb kürzester Zeit beispielsweise die ideale Form, welche die vorgegebenen Belastungen mit dem geringstmöglichen Materialaufwand abfängt. ...weiterlesen "In welchen Produkten steckt Bionik?"
Viele Schimmelpilzarten, die auf Lebensmitteloberflächen wachsen, lassen sich mit blauem Licht beeinflussen: Durch die Bestrahlung mit Licht produzieren sie weniger Giftstoffe und werden in ihrem Wachstum gehemmt.
Das Wachstum und die Bildung von Giftstoffen, Mykotoxine, werden bei vielen Schimmelpilzen durch den Einfluss des Lichts gesteuert, denn der Stoffwechsel von Pilzen ist stark von den herrschenden Hell-/Dunkel-Verhältnissen abhängig. ...weiterlesen "Licht mindert Toxizität und Wachstum von Schimmelpilzen"
Schlangenstern by Olaf Tausch (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia CommonsDas Mikrolinsen-System der Schlangensterne ist Vorbild für neue optische Systeme. Schlangensterne, Ophiuroidea, gehören zu den Stachelhäutern, zu denen auch Seesterne und Seeigel zählen. Sie leben in bis zu 7000 Metern Meerestiefe. Als nahe Verwandte der Seesterne besitzen Schlangensterne ebenfalls fünf Arme, die unter anderem der Fortbewegung dienen. Verlieren Sie einen ihrer Arme an einen Fressfeind, so können sie den Arm nachwachsen lassen, ähnlich wie der Axolotl. ...weiterlesen "Biosensorik: Sehen mit den Armen"
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