Spinat - Quelle: Pixabay

US-Forscher haben Nanopartikel in die Blätter von Spinatpflanzen eingebaut, sodass die Pflanzen auf Sprengstoff im Grundwasser reagieren.
Eine Landmiene, gibt sogenannte Nitroaromate ab, welches sich über das Grundwasser im Boden verteilt. Die Spinatpflanze nimmt diesen Stoff über ihre Wurzeln auf und leitet sie bis in ihre Blätter. Die speziellen Nanopartikel in den Blättern reagieren mit den Nitroaromaten zu einer fluoreszierenden Substanz, die leuchtet, wenn man sie mit einer Infrarotkamera anstrahlt. ...Weiterlesen Bionischer Spinat – der Sprengstoffdetektor

Der Lotus-Effekt ist als Selbstreinigungseffekt von Pflanzen – insbesondere der Lotus-Pflanze – bekannt. Die Blattoberfläche ist so konstruiert, dass Regen in Form von Wassertropfen über das Blatt läuft und so Schmutzpartikel abwäscht. Der Lotus-Effekt ist also ein Mechanismus, der auf die speziellen Eigenschaften von Wasser (H2O) abgestimmt ist und der erfolgreich auf Industrie-Produkte übertragen wurde. Doch was ist mit anderen Flüssigkeiten? Wasser wäscht beispielsweise keine Ölverschmutzungen von Oberflächen ab, da Wasser und Öl sich nicht mischen. ...Weiterlesen Lotus-Effekt 2.0

Sonnenschutzsprays mit Nanopartikeln können schädlich sein - Quelle: Pixabay
Sonnenschutzsprays mit Nanopartikeln können schädlich sein - Quelle: Pixabay

In vielen Sonnenschutzmitteln stecken Nanopartikel aus Zinkoxid oder Titandioxid. Es handelt sich dabei um mineralische Sonnenschutzmittel; die Partikel reflektieren wie kleine Spiegel das Sonnenlicht. Man spricht deshalb auch von einem physikalischen Sonnenschutz. Neben den mineralischen Sonnenschutzmitteln gibt es auch chemische UV-Filter. Sie können jedoch Allergien auslösen und haben häufig eine hormonelle Wirkung. Chemische UV-Filter sind deshalb für Kinder nicht geeignet. Die mineralischen Sonnenschutzmittel dringen nicht in gesunde Haut ein. Bei verletzter oder geschädigter Haut (z.B. durch einen Sonnenbrand) gelangen die Nanopartikel aber wahrscheinlich in den Organismus. ...Weiterlesen Sonnencreme zum Schutz vor Sonnenbrand – aber bitte ohne Nanopartikel

Graphen-Struktur - Quelle: Pixabay
Graphen-Struktur - Quelle: Pixabay

Das vielseitige Material aus Kohlenstoff lässt sich beispielsweise als Photodetektor, in Displays und zum Destillieren von Alkohol einsetzen.
Graphen ist eine Modifikation (Erscheinungsform) des Kohlenstoffs mit zweidimensionaler Struktur, in der jedes Kohlenstoffatom von drei weiteren umgeben ist, so dass sich ein bienenwabenförmiges Muster ausbildet. Das Supermaterial Graphen besteht aus nur einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen – ähnlich eines Maschendrahtzaunes in Miniaturgröße. Eine seiner herausragenden Besonderheiten ist die Fähigkeit elektrischen Strom besser als alle bisher bekannten Materialien zu leiten. Diese Eigenschaft macht Graphen zum Zukunftsmaterial für die Elektronik. ...Weiterlesen Graphen-Anwendungen

Kompass - Quelle: Pixabay
Kompass - Quelle: Pixabay

In der Medizin gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete für Nanopartikel. So zum Beispiel die der magnetischen Nanopartikel zur Krebstherapie.

Nicht nur Zugvögel und Wildtiere orientieren sich mit Hilfe des Erdmagnetfeldes. Auch einige Bakterien tun es. Diese magnetotaktischen Bakterien leben im Schlamm von Gewässer. Um „oben“ von „unten“ zu unterscheiden und um zu den Wasserschichten mit den optimalen Lebensbedingungen zu gelangen, nutzen sie kettenförmige Magnetosomen. ...Weiterlesen Bakterien mit Magnetsinn – Nutzen und Risiken für die Medizin