
Kategorie: Text – Fachtexte Naturwissenschaften
Bionischer Stoßdämpfer nach Specht-Art

Warum bekommt der Specht beim Hämmern keine Kopfschmerzen? Die Antwort: Kopf- und Schnabelbau wirken wie Stoßdämpfer.
Der Specht gehört zum Wald. Im Volksmund nennt man ihn auch „Zimmerer der Wälder“, denn er sit der einzige Vogel, der seine Höhlen in Bäume hämmert. Aber der Specht zimmert nicht nur Höhlen – auch seine Nahrung findet er in der Baumrinde. Um die in oder unter der Baumrinde lebenden Insekten aufzuspüren, klopft er die Rinde mit seinem Schnabel gezielt ab. Springt die Rinde unter den mechanischen Belastungen, hat der Specht sein Ziel erreicht. Nun kann er die Holz-Insekten aus ihrem Versteck holen. ...weiterlesen "Bionischer Stoßdämpfer nach Specht-Art"
Bionik-Vitrine: Multimediales Lernangebot
Neue Medien in der Wissenschaft erklären interessierten Laien Top-Down- und Bottom-Up-Prinzip an ausgewählten bionischen Produkten.
Die Bionik-Vitrine mit einer Vielzahl von Exponaten befindet sich in der Zoologischen Sammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie besteht aus einer Schauvitrine, einem Laserscanner und einem Touchscreen. Die Vitrine zeigt die bionischen Vorbilder und ihre zugehörigen bionischen Produkte. Jedes Exponat ist mit einem Strichcode versehen. Über den Laserscanner können so unterschiedliche multimediale Beiträge bestehend aus Texten, Bildern, Filmen und Animationen, gestartet werden. Der Touchscreen ermöglicht eine benutzerfreundliche und leichte Bedienung. ...weiterlesen "Bionik-Vitrine: Multimediales Lernangebot"
Bionik: Schuppen-Ski nach dem Vorbild der Schlangenhaut

Skilanglauf erfreut sich großer Beliebtheit unter den Wintersportlern und gilt als gesundheitlich empfehlenswerte Sportart, da fast alle Muskelgruppen einbezogen werden. Beim Skilanglauf gleitet man auf den Ski nicht nur hangabwärts, sondern nutzt das Rückstoßprinzip, um bergauf voran zukommen. ...weiterlesen "Bionik: Schuppen-Ski nach dem Vorbild der Schlangenhaut"
Neurobiologie des Lesens: Wie funktioniert das Lesen im Gehirn?

Für das Lesen gibt es keine speziellen Gene, denn der Mensch ist nicht zum lesenden Menschen geschaffen. Die kulturelle Evolution des Lesens muss also innerhalb der biologischen Grenzen erfolgt sein. Unser heutiges Gehirn unterscheidet sich biologisch nicht von dem der ersten Höhlenmenschen, die noch nicht lesen und schreiben konnten. Der Unterschied besteht darin, dass wir die bestehenden Hirnstrukturen anders nutzen: Lernt man eine neue Fähigkeit, wie beispielsweise das Lesen, so verwendet unser Gehirn bereits bestehende Schaltkreise und passt sie an die neuen Gegebenheiten an. Dies nennt man Plastizität des Gehirns. ...weiterlesen "Neurobiologie des Lesens: Wie funktioniert das Lesen im Gehirn?"