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In jedem Ökosystem existieren verschiedene Nahrungsebenen, die zu einer Nahrungskette bis zu einem Nahrungsnetz verknüpft sind. In einem See findet man meist vier der so genannten trophischen Ebenen: Auf der ersten Stufe stehen die Produzenten, meist photosynthesetreibende Pflanzen. Es folgen hierarchisch drei Konsumentenebenen (Verbraucher). Innerhalb der Gruppe der Konsumenten finden sich Pflanzenfresser (Primärkonsumenten) und Fleischfresser (Sekundärkonsumenten). Die Drittkonsumenten stellen die Endkonsumenten dar. Hierbei handelt es sich in modernen Seen um z. B. Krokodile oder räuberische Knochenfische, wie Hechte oder Forellenbarsche. Die Destruenten (Zersetzer) schließen den Stoffkreislauf im Ökosystem.

Aus den Abhängigkeiten von linearen Nahrungsketten lassen sich Nahrungspyramiden aufstellen, da die Anzahl der Individuen von den Produzenten zu den Endkonsumenten stetig abnimmt. Tatsächlich verfügt ein Ökosystem stets über komplexe Nahrungsnetze, da sich ein Primär- bzw. Sekundärkonsument nicht ausschließlich von einer Beuteart ernährt. ...weiterlesen "Räuber-Beute-Beziehungen im Ökosystem „See“"

spruch-konfuziusAm 15. Januar 2015 sprach Richard David Precht, Autor von „Anna, die Schule und der liebe Gott“ in der Aula des Schulzentrums West in Gevelsberg über den „Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern“, wie auch der Untertitel zu seinem Buch lautet. Bei der Veranstaltung handelte es sich um ein Kooperationsprojekt von VHS und MENTOR – Die Leselernhelfer. Precht ist Schirmherr des Bundesverbandes MENTOR.

Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und die Welt verändert sich dadurch

Precht beginnt seinen Vortrag mit der These, dass der technische Fortschritt nicht aufzuhalten sei. Dazu führte er die Datenbrille von Google (Google Glasses) als Beispiel an. Zwar war die Markteinführung der Datenbrille nicht so erfolgreich, wie von Google erwartet, doch sie sei auch nur ein Zwischenschritt auf dem Weg hin zur Datenlinse, die in das Auge implantiert und durch die sein Träger ständig mit der digitalen Welt verbunden sein wird – völlig unbemerkt vom Gegenüber. ...weiterlesen "Richard David Precht in Gevelsberg"

Tankanzeige - Quelle: Pixabay
Tankanzeige - Quelle: Pixabay

Kohlenwasserstoff-Kraftstoffe (Benzin und Diesel) werden heute weltweit in großen Mengen aus Erdöl gewonnen. Sie können aber auch aus anderen kohlenstoffhaltigen Rohstoffen synthetisch hergestellt werden. Die Kohlenwasserstoff-Synthese erfolgt über die Zwischenstufe eines Synthesegases, einem Gemisch aus Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff. ...weiterlesen "Power-to-Liquid – Elektrische Energie zu Flüssigkeit (z.B. Benzin oder Diesel)"

BionikBionik ist ein Kunstwort aus Biologie und Technik und bedeutet „Lernen von der Natur für eine verbesserte Technik“.

Die Natur hat in ihrer Jahrmillionen andauernden Evolutionsgeschichte perfekt an die Umwelt angepasste Organismen hervorgebracht. Oft sind die Erfindungen der Natur erstaunlich einfache, effektive und energie- sowie materialsparende Konstruktionen. Der interdisziplinäre Forschungszweig Bionik versucht die Errungenschaften der Natur für den Menschen nutzbar zu machen. Dies läuft in der Regel in zwei aufeinander folgenden Schritten ab:

  1. Zunächst werden natürliche Abläufe erforscht. Diese Grundlagenforschung betreibt die „Technische Biologie“, ein Forschungszweig der Biologie.
  2. Nachdem biologische Funktionsprinzipien entschlüsselt sind, erfolgt ihre Übertragung auf technische Anwendungen.

Bionische Forschung beinhaltet also mehr als das einfache Kopieren biologischer Vorgänge. Eine echte bionische Erfindung, wie z. B. die Wandfarbe mit dem Lotuseffekt für sich selbst reinigende Fassadenwände, hat stets ein biologisches Vorbild. In diesem Fall diente die Lotuspflanze als natürliche Vorlage. ...weiterlesen "Bionik – Lernen von der Natur"

Körner/Samen
Körner/Samen für das Samentablett (Quelle: Pixabay)

Viele Montessori-Übungen lassen sich mit leicht zu beschaffenden Materialien einfach selber herstellen.

Der Tastsinn

1. Der geheimnisvolle Beutel
Für Kinder ab ca. 2,5 Jahre

Material:
In ein kleines Säckchen (z. B. einen Leinenbeutel) werden kleine Gegenstände mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften gelegt.
Die Materialien sollten eckig, rund, glatt, rau, hart oder weich sein.
Beispiele sind Murmel, Würfel, Schleifpapier, Watte

Arbeitsanweisung:
Mit verbundenen Augen wird jeweils ein Gegenstand aus dem Beutel geholt, mit den Fingern betastet und geraten, um was es sich handelt.
Die Erfolgskontrolle erfolgt umgehend, wenn der ertastete Gegenstand anschließend betrachtet wird. ...weiterlesen "Montessori für zuhause: Sinnesmaterialien aus Alltagsgegenständen basteln"

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