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Gemeine Holzbock - Quelle: Pixabay

Sommerzeit ist Hochsaison für Zecken. Sie beißen auch schon im Januar oder Februar, wenn die Temperatur einige Tage bei 7 Grad Celsius liegt. Doch im Frühjahr/Sommer sind sie besonders aktiv. Zecken zählen zu den Spinnentieren. Das erkennt man an den acht Beinen erwachsener Zecken. Genau genommen gehört die Zecke zu der Gruppe der Milben. Sie lauern auf Grashalmen, im Gebüsch oder im Unterholz auf ihre Opfer. Sie haben ein sehr feines Gespür für Körperwärme, Atemluft und nahende Schritte. Sie können jedoch weder springen noch lassen sie sich von Bäumen herabfallen – sie lassen sich abstreifen. Mit ihren gekrümmten, spitzen Krallen und Haftkissen zwischen den Krallen verhaken sie sich an rauen Oberflächen wie z.B. Haaren. Dank der Haftkissen können sie sich aber auch auf glatten Oberflächen, wie z.B. Haut oder Glas halten. ...weiterlesen "Bionik: Zecken nutzen Haft-Protein"

Blutsauger: Bettwanze - Quelle: Wikimedia
Bettwanze by "CDC/ Donated by the World Health Organization, Geneva, Switzerland." [Public domain], via Wikimedia Commons
Protein der Bettwanze hemmt die Blutgerinnung

Herz- und Kreislauferkrankungen sind heute die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Rund 17 Millionen Menschen sterben weltweit an Herzkrankheiten und Schlaganfällen.
Herz- und Kreislauferkrankungen beginnen oft mit Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Letztere bezeichnet der Mediziner in der Fachsprache als Arteriosklerose. Ein ständig erhöhter Druck in den Arterien führt dazu, dass die Arterien sich erweitern und somit ihre Elastizität verlieren. An den Arterienwänden lagern sich im Laufe der Zeit Fett und Kalkstoffe ab, wodurch die Gefäße immer enger werden. Eine Folge dieser Arterienverkalkung sind Durchblutungsstörungen. Ist ein solches verkalktes Gefäß vollständig verstopft, so hat sich an der Engstelle ein Blutgerinnsel, welches man auch als Thrombus bezeichnet, gebildet. Der Blutpfropfen blockiert den Blutfluss und die Versorgung der Organe mit Sauerstoff ist gestört oder unterbrochen. Geschieht dies im Bereich des Gehirns, spricht man von einem Hirnschlag oder Schlaganfall. Bei einem Herzinfarkt hingegen sind die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Sauerstoff versorgen, verstopft. Eine Lungenembolie entsteht durch einen Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge. ...weiterlesen "Bionik: Tierisches Protein gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenembolie"

Medikamente - Quelle: Pixabay
Medikamente - Quelle: Pixabay

Medikamente wirken meist gleichmäßig im Körper – unter Umständen auch dort, wo es nicht erwünscht ist. Forscher suchen deshalb nach örtlich begrenzten Wirkmethoden. Während lösliche Mittel in der Regel gleichmäßig im Körper verteilt und auch überall wirksam werden, könnte man mit einer örtlich und zeitlich aktiven Substanz ganz gezielt zum Beispiel Tumorzellen an einer bestimmten Körperstelle erreichen und behandeln – ohne dass andere Körperzellen ebenfalls von dem Medikament angegriffen werden. Eine Möglichkeit der gezielten Wirkweise von Medikamenten im Körper ist die Umwandlung einer zunächst inaktiven Substanz durch beispielsweise Bestrahlung mit UV-Licht in eine aktive wirksame Form. ...weiterlesen "Gezielte Behandlung durch Peptid-Bestrahlung"

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