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Virtuelle Klassenzimmer (VC) / Videokonferenz-Tools im Vergleich

geralt / Pixabay

Eine Videokonferenz ermöglicht den Echtzeit-Austausch zwischen zwei oder mehreren Personen, die sich an unterschiedlichen Orten befinden. Dazu wird eine Software genutzt, die Audio- und Videokommunikation ermöglicht. Die Kommunikation erfolgt synchron, d.h. die Teilnehmenden einer Videokonferenz finden sich gleichzeitig in einem virtuellen Raum ein, indem sie sich über einen Textchat sowie Ton- und Videoverbindung austauschen können. Für die Teilnahme an einer Videokonferenz ist ein Internetzugang (möglichst über eine LAN-Verbindung*), eine Webcam sowie ein Headset bestehend aus Kopfhörern und einem Mikrofon erforderlich.

Videokonferenzen werden in Unternehmen für virtuelle Meetings eingesetzt. Bildungsanbieter sprechen eher von einem virtuellen Klassenzimmer, in dem Online-Vorträge (Webinare), Gruppenlernen oder Sprechstunden abgehalten werden. Ein virtuelles Klassenzimmer bündelt in der Regel mehrere Werkzeuge, wie Text-Chat, interaktives Whiteboard oder Desktop Sharing. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Powerpoint-Folien anzuzeigen, Videos einzubinden und Umfragen durchzuführen, sowie die Möglichkeit Online-Sitzungen aufzuzeichnen. Im Universitäten und unternehmerischen Umfeld ist Adobe Connect der Platzhirsch. Leider ist das Lizenzmodell etwas sperrig, so dass das Preis-Leistungsverhältnis für KMUs und kleine Bildungsträger nicht tragfähig ist. Deshalb sollen hier Alternativen vorgestellt werden, die folgende zwei Kriterien erfüllen:

  • Unternehmenssitz in Deutschland (Einsatz deutscher Server), um Datenschutzkonformität zu erreichen
  • deutsprachige Oberfläche

Kommerzielle Anbieter virtueller Klassenzimmer

Open Source Lösungen

Der Unterschied von Open Source zu kommerzieller Software ist, dass die Installation der Videokonferenz-Software auf einem eigenen Server erfolgt. Dies erfordert einen höheren technischen Aufwand, dafür wird mehr Sicherheit gewährleistet.

Vorteile

  • keine laufenden Kosten oder Lizenzgebühren (bis auf Installation, Konfiguration und Wartung)
  • Datenhoheit
  • Skalierbar (Teilnehmeranzahl abhängig von den technischen Voraussetzungen des Servers)
  • auf individuelle Ansprüche anpassbar

Nachteile

  • technisches Know-How erforderlich
  • eigener Linux-Server notwendig
  • Verantwortung für Datensicherheit und Datenschutz
  • Unsichere Weiterentwicklung

Open Source Lösungen für virtuelle Klassenräume

* WLAN-Vergindungen sind häufig instabil, da die Übertragungsrate zu niedrieg ist.

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