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Informationsübertragung an chemischen Synapsen - Quelle: Pixabay
Informationsübertragung an chemischen Synapsen - Quelle: Pixabay

Die Signalübertragung von Neuron zu Neuron erfolgt an spezialisierten Kontaktstellen, den Synapsen. Die Zahl der Synapsen an einer einzigen Nervenzelle kann bis zu 50.000 betragen. Synapsen befinden sich auch zwischen Nervenzellen und anderen Zellen, wie z.B. Sinnes-, Muskel- oder Drüsenzellen.
Es gibt zwei Arten der Signalübertragung:  elektrische und chemische. Die meisten Synapsen im Gehirn sind chemische Synapsen. Die chemischen Botenstoffe, die an den Synapsen Information übertragen, nennt man Neurotransmitter. Bislang sind rund 100 unterschiedliche Neurotransmitter bekannt, die in verschiedenen Bereichen des Nervensystems wirken. Die meisten Neurotransmitter sind Aminosäuren, Amine oder Peptide. ...weiterlesen "Neurotransmitter: Acetylcholin, Serotonin und Dopamin"

Schematische Darstellung eines Neuron - Quelle: Pixabay
Schematische Darstellung eines Neuron - Quelle: Pixabay

Gliazellen sind neben den Neuronen stark an der Hirntätigkeit beteiligt.
Das menschliche Gehirn setzt sich aus zwei unterschiedlichen Zelltypen zusammen: den Nervenzellen oder auch Neuronen und den Gliazellen. Lange Zeit hat man angenommen, dass die Gliazellen reine Stütz- und Haltefunktion übernehmen und eine Art Zellkitt darstellen.

Was sind Gliazellen?
Glia leitet sich von dem griechischem Wort für "Leim" ab, weshalb der Entdecker dieser Zellart, Rudolf Virchow, ihnen Mitte des 19. Jahrhunderts den Namen Gliazellen gab. Neben der reinen Stützfunktion und der Versorgung der Nervenzellen mit Nährstoffen sowie der Isolation der Neuronen, beteiligen sich Gliazellen jedoch auch an der Kommunikation im Gehirn und sie spielen möglicherweise auch eine Rolle bei der Entstehung von Epilepsien.
Die Moderne Gliaforschung hat in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren herausgefunden, dass Gliazellen maßgeblich am Stoff- und Flüssigkeitstransport sowie an der Aufrechterhaltung der Gehirnfunktionen beteiligt sind. Zudem wirken sie mit bei der Informationsverarbeitung, -speicherung und -weiterleitung, welche hauptsächlich durch die Neuronen erfolgt.
Rund 90 Prozent aller Gehirnzellen sind Gliazellen. Sie machen somit einen Großteil des Hirngewebes aus. Gliazellen unterteilt man in drei Gruppen: Astrozyten, Oligodendrozyten und Mikrogliazellen. ...weiterlesen "Gliazellen: mehr als nur ein Stützkorsett für Nervenzellen"

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