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Gehirn - Quelle: Pixabay
Gehirn - Quelle: Pixabay

Frühkindliche Lern- und Erfahrungsprozesse haben einen großen Einfluss auf die späteren intellektuellen Fähigkeiten. Intelligenz ist das Ergebnis aus der angeborenen Leistungskapazität des Gehirns und den Umweltbedingungen unter denen das Neugeborene heranwächst. So verfügen wir bereits vor der Geburt über Milliarden von Nervenzellen. Doch nicht ihre Anzahl ist ausschlaggebend, sondern die Art der Verknüpfungen. Bei Neugeborenen finden sich etwa 50 Billionen solcher Verbindungen. Im Verlauf des ersten Lebensjahres steigt die Anzahl dieser neuronalen Verknüpfungen im Gehirn sprunghaft an. Dies resultiert aus den zahlreichen Reizen der Umwelt, die auf das Neugeborene einwirken. Durch Reiz-Wiederholungen verstärken sich die Verknüpfungen zwischen den gleichzeitig angeregten Nervenzellen in dem neuronalen Netzwerk. Solche Verbindungen, die nur wenig angeregt werden, verkümmern wieder. Dies ist nicht als Verlust zu bewerten, sondern als notwendige Selektion. ...weiterlesen "So lernen Kinder: Ergebnisse moderner Gehirnforschung"

Als Hydrocephalus bezeichnet man eine Störung des Gehirnwasserkreislaufs. Ein Hydrocephalus kann sich vor, während oder nach der Geburt – letztlich in jedem Lebensalter – entwickeln. Ursachen sind z. B. Fehlbildungen (häufig in Zusammenhang mit einer Spina bifida, eine Neuralrohrfehlbildung ­– umgangssprachlich als „offener Rücken“ bezeichnet), Hirnblutungen, Verletzungen des Hirngewebes, Entzündungen oder Geschwülste. Auch die Erkrankung der Mutter während der Schwangerschaft an Toxoplasmose, Röteln oder einem anderen Virus kann u. U. ein Auslöser sein. Die Folge ist ein erschwerter oder gar kein Abfluss des sich täglich neu bildenden Liquors (Nerven- oder Hirnwasser). Dies führt zu einer Stauung des Hirnwassers, was einen Hirndruck auslöst. Neugeborene kompensieren diesen Druck durch ein Schädelwachstum. Dies ist möglich, da zu diesem Zeitpunkt die Fontanellen noch weich sind und der Schädel ungehindert wachsen kann. Jugendliche und Erwachsene, bei denen dieser Ausgleich nicht mehr gegeben ist, da der Schädel bereits verknöchert ist, reagieren mit heftigem Kopfschmerz, Erbrechen, epileptischen Anfällen und ggf. Bewegungsstörungen bis hin zum Koma.

Umgangssprachlich wird der Hydrocephalus auch als „Wasserkopf“ bezeichnet – heute empfinden Betroffene und Angehörige diesen Ausdruck als Schimpfwort.

...weiterlesen "Hydrocephalus: Die unsichtbare Behinderung"

Babys und Kleinkinder lernen durch Beobachten
Spiegelneuronen ermöglichen Mitgefühl und komplexe Verhaltensweisen

Neuron
Quelle: Pixabay - Neuron

Spiegelneuronen sind Nervenzellen im Gehirn, die allein durch die Beobachtung einer Handlung, die gleichen Gefühle auslösen, als wenn man diese Handlung ausführt.

Spiegelneuronen sind das Fundament für Mitgefühl, das Erlernen von Sprache und vieler weiterer komplexer Verhaltensweisen. Damit stellen sie die Grundlage für die Imitation motorischer Handlungen dar und sind somit ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. ...weiterlesen "Spiegelneuronen"

Kein Aprilscherz: In unserem Hirn herrscht gar kein Chaos - vielmehr verlaufen die Nervenbahnen in drei Richtungen senkrecht zueinander. Es gibt keine diagonal verlaufenden Nervenbahnen. Das vermeindliche Chaos entsteht durch die Knicke und Faltungen des dreidimensionalen Nervenbahn-Geflechts. Aufgedeckt wurde die Geometrie der Nervenfasern durch die Diffusions-Spektrum-Magnetresonanz-Tomografie.

Video zum Thema auf Spiegel Online: http://spon.de/ve85x

Fazit: Geometrie beherrscht also sowohl die unbelebte Natur (z.B. Kristalle), als auch die belebte Natur bis in die kleinsten Bausteine hinein.

Gibt es das Großmutterneuron?

Im Rahmen meiner Recherchen zum Lernen und Wahrnehmen, bin ich auf das Großmutterneuron gestoßen. Doch was ist das Großmutterneuron und gibt es tatsächlich  für alles und jeden ein ganz spezielles Neuron in unserem Gehirn?

...weiterlesen "Großmutterneuron"

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