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Konnektivismus = Gemeinsam lernen - Quelle: Pixabay
Konnektivismus = Gemeinsam lernen - Quelle: Pixabay

Anders als bestehende Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus) sieht der Konnektivismus den Mensch nicht als isoliertes sondern als vernetztes Individuum. Die Konnektivismus-Theorie wurde im Jahr 2004 von George Siemens, Gründer und Präsident des Bildungslaboratoriums Complexive Systems Inc., veröffentlicht.

Was ist Konnektivismus?
Inhaltlich setzt der Konnektivismus auf den Konstruktivismus auf. Beim Konnektivismus wird das Wissen jedoch nicht wie beim Konstruktivismus allein im Innern des Lernenden konstruiert, sondern sozial durch Netzwerke generiert. Der Mensch lernt somit nicht als isoliertes, sondern als vernetztes Individuum. Solche Netzwerke können zwischen befreundeten Menschen, Institutionen, Organisationen, Gemeinschaften / Communities und anderen vernetzten Strukturen bestehen. Das Netzwerk besteht dabei sowohl aus Kontakten zu anderen Menschen, als auch zu nicht-menschlichen Wissensquellen, wie Daten, Bilder, Bücher, Texte, Videos, Podcasts etc. Die Kunst des konnektivistischen Lernens besteht somit darin, verteiltes Wissen aufzuspüren, für sich nutzbar zu machen und konstruktiv in das eigene Wissensnetz einzubinden. ...weiterlesen "Lerntheorie: Konnektivismus – Netzwerklernen"

Während behavioristische Lerntheorien äußere Bedingungen ins Zentrum der Betrachtung stellen, stehen bei kognitiven Lerntheorien die innere Repräsentation der Umwelt im Mittelpunkt des Interesses.

Für Behavioristen ist das Verhalten, nicht das Bewusstsein der zentrale Forschungsgegenstand der wissenschaftlichen Psychologie.“

Asanger, Roland & Wenninger, Gerd (1999).
Handwörterbuch Psychologie. Weinheim: Beltz [S. 73]

Die Bezeichnung Behaviorismus für eine wissenschaftliche Methode zur Untersuchung von Verhalten auf Basis einer Reiz-Reaktions-Theorie entstammt dem englischen Wort für „behavior“, also „verhalten“. Dabei wird allein das äußerlich sicht- und messbare Verhalten betrachtet – sämtliche Gefühle und inneren Zustände werden ausgeklammert. ...weiterlesen "Lernpsychologie: vom Behaviorismus zum Kognitivismus"

Massive Open Online Courses (MOOC) bezeichnen eine spezielle Form von meist kostenlosen und frei zugänglichen Onlinekursen mit sehr vielen Teilnehmern.

TagCloud "MOOC" - Quelle: Wordle.net
TagCloud "MOOC"

MOOCs haben ihren Ursprung in regulären Hochschulveranstaltungen, die nachträglich als Online-Kurs einer großen Anzahl von Zuhörern zur Verfügung gestellt wurden. Das Lernkonzept der MOOCs beruht auf dem Konnektivismus und erfordert ein hohes Maß an selbstgesteuertem Lernen. Denn der Kurs ist rein webbasiert und läuft in der Regel über mehrere Wochen oder Monate. Es gibt keine Teilnehmerbeschränkung und alle Materialien sind frei zugänglich.

Ziel der MOOCs ist die Vernetzung der Lernenden untereinander und die Bildung einer Online-Lerngemeinschaft. Die Teilnehmenden entscheiden eigenverantwortlich wie und in welchem Maße sie sich an dem MOOC beteiligen – ob sie nur konsumieren oder aktiv mitarbeiten und eigene Inhalte ins Netz stellen. Einige MOOC-Anbieter bieten die Möglichkeit nach Abschluss der Veranstaltung einen Leistungsnachweis zu erhalten, wenn bestimmte Leistungsanforderungen vom Teilnehmenden erfüllt wurden.

Massiv = sehr viele Teilnehmer (z.T. mehr als 100.000)
Open = keine Zugangsbeschränkung, Lernmaterial frei verfügbar
Online = der gesamte Kurs findet online statt
Course = Kursstruktur mit Anfang und Ende, einem Thema und einer zentralen Anlaufstelle ...weiterlesen "MOOC: Massive Open Online Course – offenes Lernen im Netz"

Das Drucken von Internetseiten bereitet häufig Probleme. Mit dem passenden Hintergrundwissen und einigen Tipps können trotzdem gute Druckergebnisse erzielt werden.

Druckicons in verschiedenen Farben, Quelle: PixabayDruckicons in verschiedenen Farben, Quelle: Pixabay

Das Grundproblem beim Ausdrucken von Internetseiten stellt das Format dar. Während ein herkömmlicher Tinten- oder Laserdrucker standardmäßig auf ein DinA4-Blatt im Hochformat druckt, sind Internetseiten durch die Maße des Bildschirms querformatig angelegt. Hieraus ergibt sich häufig das Problem, dass der Text am rechten Rand des Blattes einfach abgeschnitten wird. Hier hilft dann das Ausdrucken im Querformat. Hierbei entstehen allerdings oft unschöne Umbrüche und es werden oft mehr Seiten für den Ausdruck benötigt, als beim Hochformat-Druck.

Ärgerlich: leere Seiten
Äußerst ärgerlich ist es, wenn der Drucker beim Ausdrucken einer Internetseite eine leere Seite druckt. Meist ist die Seite nicht wirklich leer, sondern am oberen oder unteren Blattrand ist die Adresse der Internetseite aufgedruckt. Damit ist das Papier nur noch als Schmierzettel nutzbar.

Mögliche Lösungen sind:

  • Drucken eines markierten Textes
  • Druckfunktion nutzen
  • Druckvorschau benutzen
  • Screenshots anfertigen
  • Browser-Plugins

...weiterlesen "Drucken von Internetseiten"

Mit AdWords Anzeigen zu keywordbezogenen Suchanfragen schalten und mit AdSense durch das Einblenden contextbezogener Anzeigen auf der eigenen Website Geld verdienen.

Screenshot: Google Suche "Geldanlage"
Screenshot: Google Suche "Geldanlage", rot = Anzeigen

Über die Jahre hat sich die Garagenfirma Google durch Zukäufe artverwandter Dienste zu einem mächtigen Internet-Imperium entwickelt. So lenkt der Monopolist heute rund 70 bis 80 Prozent der Besucherströme im Internet. Seinen Erfolg verdankt das Unternehmen der funktionalen Suchoberfläche und der Trefferrelevanz. Während die Konkurrenz ihre Startseiten mit Links und Werbebannern zu plakatierte, kam Google mit nur einem einfachen Suchfeld daher. Denn die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin befolgten die Ratschläge von dem Usability-Guru Jacob Nielsen.
Der zweite Erfolgsfaktor war der PageRank-Algorithmus. Er wurde von Larry Page – nach dem der PageRank auch benannt ist – erdacht. Das Grundprinzip ist genial einfach: Links, die von Menschen auf eine Internetseite gesetzt werden, stehen für die Qualität der Inhalte und gleichen einer Empfehlung. Mittlerweile ist das Verfahren zur Ermittlung des PageRank wesentlich komplexer und bezieht zusätzliche Aspekte wie beispielsweise die Keyworddichte oder den Link-Text mit ein. Mehr als 200 Ranking-Faktoren fließen in das Ranking der Suchergebnisse ein. (Quelle: Infografik: Die 200 Ranking-Faktoren von Google) ...weiterlesen "Marketing mit Google: AdWords und AdSense"

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