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Carob – eine gesunde Schokoladen-Alternative

Bohnen des Johannisbrotbaumes - Quelle: Pixabay

Carob ist ein Pulver aus den getrockneten Früchten des Johannisbrotbaums. Dieser Baum wächst wild oder auf Plantagen in Spanien, Italien, Kroatien und Zypern, sowie in Mittel- und Südamerika.
Der kuriose Name "Johannisbrotbaum" entstammt der Bibel: Johannes der Täufer soll sich von seinen Früchten in der Wüste ernährt haben.

Carob gleicht im Aussehen Kakaopulver, ist fettarm, reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und schmeckt süß. Es enthält zwar einen hohen Zuckeranteil, dafür aber kaum Fett. 100 g Carob enthalten etwa 255 kcal. Zudem ist Carob frei von Laktose und Gluten und kann deshalb auch gut von Allergikern verwendet werden. Anders als herkömmlicher Kakao ist es jedoch frei von Koffein.

Koffein in Kakao und Schokolade
Kakaopulver enthält Koffein. Dabei kann die Koffeinkonzentration, abhängig von der Bohnensorte und dem Fermentationsgrad zwischen 0,1 und 0,5 Prozent schwanken. In einer 100g-Tafel Milchschokolade können die Koffeinwerte zwischen 5 und knapp 60 Milligramm liegen; in einer 227ml Tasse Kakao können 2 bis 7 Milligramm Koffein enthalten sein. Dies entspricht denselben Mengen, die in entkoffeiniertem Kaffee vorhanden sind. Höhere Koffeinmengen enthält Zartbitterschokolade. In einer 100g-Tafel dann der Koffeingehalt zwischen 18 und 125 Milligramm liegen. Dunkle Scholokolade enthält also immer mehr Koffein als helle Schokolade.

Einsatzgebiete von Carob
Carob eignet sich gut zum Kochen, Backen und als Kakaoersatz in Milchshakes und Puddings. Sein Geschmack ähnelt Karamell. Das Carob-Pulver ist im Reformhaus oder Drogerien erhältlich. Das Pulver wird auch als Johannisbrotkernmehl bezeichnet. In der Industrie wird Johaninisbrotkernmehl als Verdickungsmittel für Süßwaren, Soßen und Suppen verwendet. Übrigens sind auch die Carob-Schoten essbar.

Quellen: