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Spenden generieren durch alternative Web-Suchdienste

Spenden - Quelle: Pixabay
Spenden - Quelle: Pixabay

Fast jeder Besuch im Internet beginnt mit einer Suchanfrage. Die Marktmacht liegt in Deutschland mit über 90 Prozent  bei Google. Weltweit liegt der Marktanteil von Google am Suchmaschinenmarkt bei rund 88 Prozent (April 2015). Neben Google zählen zu den verbreitetsten Suchmaschinen (weltweit) Yahoo, Bing und Baidu (China).
Doch es gibt auch Alternativen. Neben Metasuchmaschinen, die mehrere Suchmaschinen gleichzeitig abfragen und Suchmaschinen-Anbieter, die auf die Erfassung und Speicherung von Benutzerdaten (Stichwort: anonym surfen) verzichten (welche das sind, lesen Sie in dem Beitrag Alternativen für die Google-Suche), gibt es auch zahlreiche Spenden-Suchmaschinen. Bei diesen sozialen Suchmaschinen bewirkt jeder Klick bzw. jede Suchanfrage eine kleine finanzielle Unterstützung einer (meist) frei wählbaren Hilfsorganisation.

Benefind.de – Sie suchen, wir spenden
„Für jede zweite Websuche spenden wir 1 Cent an eine Organisation Ihrer Wahl“ – so das Motto der Internet-Suchmaschine benefind.de.
Einnahmen erwirtschaftet benefind - wie jede andere Suchmaschine - über Werbeeinblendungen, sogenannte gesponserte Suchergebnisse. Die Verteilung der Erlöse bestimmt der Nutzer, indem er auswählt, welche Hilfsorganisation er mit seiner Suche unterstützen möchte. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.
Jede deutsche Hilfsorganisation kann sich kostenlos für die Spendenausschüttung anmelden. Der Erlös der Suchmaschine wird in der Regel jährlich im ersten Quartal jeden Jahres an die teilnehmenden Hilfsorganisationen verteilt.
Die soziale Suchmaschine benefind wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Die Suchtechnologie von benefind greift auf die Suchtechnologie von Microsoft und Yahoo!, also auf die Suchmaschine Bing, zurück.

Ecosia – Die grüne Suche
Ecosia setzt sich für den Naturschutz ein. Die grüne Suchmaschine spendet mindestens 80 Prozent ihres Einnahmeüberschusses für das Pflanzen von Bäumen.  Über die Plattform soll auch ein Dialog über Umweltthemen angestoßen werden.
Die Suchergebnisse und die Suchanzeigen werden von Yahoo geliefert.

Ecosia hieß früher Forestle. Die erste ökologische Suchmaschine Forestle gründete Christian Kroll im August 2008. Mit Google als Such- und Werbepartner wuchs Forestle schon in den ersten Tagen rasant. Der Suchmaschinengigant kündigte die Zusammenarbeit jedoch, als die Spendensumme anstieg. Als Ersatz stieg Yahoo Deutschland ein. Seit 2009 heißt das ökologische Suchprojekt nun Ecosia.

Quellen:

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