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Für das Spiel "Obstkorb" werden Kärtchen mit Obstsorten benötigt - Quelle: Pixabay
Für das Spiel "Obstkorb" werden Kärtchen mit Obstsorten benötigt - Quelle: Pixabay

Konzentrationsspiele eigenen sich sowohl als Rätsel oder Quiz für einzelne Spieler. Es gibt jedoch auch eine große Anzahl von Gruppenspielen, die Konzentration fordern und fördern. Sie eigenen sich insbesondere nach bewegungsintensiven Spielen, um wieder Ruhe und Aufmerksamkeit in die Gruppe zu bringen.
Ältere Kinder haben ein besseres Verständnis für komplexere Regeln und mögen besonders Spiele, bei denen es nicht mehr nur um Glück geht, sondern auch um Geschicklichkeit und Köpfchen. Bei jüngeren Kindern (im Alter von 4 bis 6 Jahren) fördern Gruppenspiele mit Konzentrationsgehalt die Beobachtungsgabe sowie die Eigen- und Fremdwahrnehmung.
Mit Konzentrationsspielen werden auch das Gedächtnis und das Denkvermögen geschult – und Spaß machen sie vor allem in der Gruppe. ...weiterlesen "Konzentrationsspiele: Spiele zum Aufpassen und Nachdenken für Vorschul- und Grundschulkinder"

Wahrnehmungsspiel zum Hören ©Martina Rüter
Wahrnehmungsspiel Hör-Kim ©Martina Rüter

Kim-Spiele sind altersunabhängige Spiele für alle Sinne und werden deshalb auch als sinnliches Lernen bezeichnet. Kim-Spiele sind nach der Titelfigur des gleichnamigen Romans „Kim“ von Rudyard Kipling (1865-1936) benannt. Das bekannteste Buch von Kipling ist „Das Dschungelbuch“. Der Roman „Kim“ handelt von dem indischen Waisenjungen namens Kim. Mit 13 Jahren geht Kim bei dem Händler Mister Lurgan in die Lehre. Dort trifft er auf den jüngeren Hindujungen, der auf Kim eifersüchtig ist. Um nun Kims Überheblichkeit und die Eifersucht des Hindujungen zu dämpfen, lässt Mister Lurgan die beiden Jungen gegeneinander spielen. Dazu greift der Lehrmeister auf Spiele aus dem Bereich der Wahrnehmung zurück. Der Hindujunge gewinnt jedes Spiel, da seine Wahrnehmung und sein Gedächtnis schärfer und besser geschult sind. Kim hingegen hat Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung, im Denken, im Tasten und im Sehen. Somit ist er dem Hindujungen unterlegen. Er muss erst lernen, alle seine Sinne einzusetzen und zu schärfen. Kim fragt am Ende, wie der Hindujunge es anstellt, so gut in den Wahrnehmungs- und Merkspielen zu sein. Der Hindujunge antwortet, dass man es solange übt, bis man es gut kann. Der entscheidende Kernsatz in dem Roman lautet: „Es ist wert, es zu lernen.“ ...weiterlesen "Kim-Spiele steigern die Merkfähigkeit und die Wahrnehmung bei Kindern"

Illustration: Erstklässler - Quelle: Pixabay
Illustration: Erstklässler - Quelle: Pixabay

„Die Lehrerin fordert die Kinder auf: So, nun räumt die Rechenhefte in den Ranzen, sucht das grüne Lesebuch heraus und schlagt Seite 8 auf.“ In diesem einen Satz, der in jeder beliebigen 1. Klasse einer Grundschule so oder ähnlich fast täglich an die Schüler gerichtet wird, sind drei aufeinander folgende Anweisungen enthalten:
1. Rechenheft wegpacken
2. Grünes Lesebuch auspacken
3. Seite 8 aufschlagen.
An dieser Aufgabe scheitern viele Erstklässler und es dauert mitunter eine kleine Ewigkeit, bis alle Kinder bereit sind. Der eine hat Schwierigkeiten, das Rechenheft zu verstauen, der andere findet das Lesebuch nicht, wieder ein anderes Kind findet die Seite 8 nicht.
Die Schwierigkeit der Aufforderung nachzukommen liegt darin, sich drei Dinge zu merken, diese drei Aufträge in einer ablenkenden Umgebung auszuführen, über genügend motorisches Geschick zu verfügen, sich selbst zu organisieren und die Zahl 8 zu kennen.
Wo nun lernt ein Kind all diese Dinge? Im Supermarkt. Eine adäquate Situation stellt der wöchentliche Einkauf dar. Dem Vorschulkind wird aufgetragen, drei Sachen zu holen und in den Einkaufswagen zu legen. Im Supermarkt ist es laut; das Kind muss die Stimme von Mama oder Papa aus der Geräuschkulisse heraushören. Zum zweiten gibt es im Supermarkt viele, viele leckere Sachen, die ein Kind ablenken. Und zum dritten lernt es sich räumlich zu orientieren und dabei den Auftrag nicht zu vergessen. ...weiterlesen "Rezension: Topfit für die Schule – Wie Kinder im Familienalltag lernen"

Lesefreude wecken - Quelle: Pixabay
Lesefreude wecken - Quelle: Pixabay

Um die Lesefähigkeit und Lesekompetenz von Schülern zu verbessern gibt es in den Schulen unterschiedlichste Leseförder-Projekte und -Trainings.

Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und eine zentrale Voraussetzung für die Teilhabe an vielen Bereichen des sozialen Lebens. Die Chancen für den Einstieg ins Berufsleben sind mit schwachen Lesefähigkeiten deutlich gemindert. Somit stellt die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Bedingung für den schulischen und beruflichen Erfolg und für ein lebenslanges Lernen dar. ...weiterlesen "Leseförderung von Schülern in Schulen"

Mit Säuglingen kommunizieren, bevor sie sprechen können

Baby-Zeichensprache - Quelle: Pixabay
Baby-Zeichensprache - Quelle: Pixabay

Babysprache verstehen leicht gemacht: Eltern-Kind-Verständigung durch einfache Gebärden (Handzeichen) und Gesten für ein entspanntes Miteinander.
Bevor Kinder sprechen lernen, haben sie schon eine Menge zu sagen. Allerdings sind die Kommunikationsmöglichkeiten noch auf das Quengeln und Schreien begrenzt. Was also tun, wenn das Baby weint? Was will es bloß? Junge Eltern können oft nur rätseln, was der Nachwuchs meint.
Ein Trend aus Amerika soll Abhilfe schaffen: Die Babyzeichensprache. In den USA sind "Baby Signing"-Kurse so selbstverständlich wie in Deutschland das Babyschwimmen. Mit babygerechten Gebärden funktioniert die Verständigung zwischen Eltern und Kleinkindern besser. Denn die Hand-Augen-Koordination entwickelt sich wesentlich früher als die Mundmotorik, also die Fähigkeit, sich verbal zu äußern. So erhalten Eltern die Möglichkeit sich über ausgewählte Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache mit ihrem Kind zu verständigen. ...weiterlesen "Gebärdensprache für Babys"

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