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Lesepaten gehen in Schulen, Kindertagesstätten, Bibliotheken und lesen dort vor; lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich von den Kindern vorlesen.

Symbol: "Achtung: Vorleser!" - Quelle: Pixabay
Symbol: "Achtung: Vorleser!" - Quelle: Pixabay

Zur Leseförderung zählen sämtliche Maßnahmen und Methoden, die Interesse und Freude am Lesen und an Literatur im Allgemeinen zu wecken. Lesepaten oder Lese-Mentoren sind meist ehrenamtlich unterwegs. Ein Mentor gibt sein fachliches Wissen oder seine Erfahrungen an eine andere Person, den Mentee, weiter, um dessen persönliche oder berufliche Entwicklung zu unterstützen. Mentoren trifft man im Bereich der Ausbildung und Karriere, im Freizeitbereich und im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Der Mentor ist also eine Art Berater. Im Unterschied zu einem Coach ist der Mentor jedoch meist nicht extra für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt lediglich über einen Erfahrungs- und / oder Wissensvorsprung. Im Bereich der Leseförderung ist es die eigene Lust am Lesen und die Faszination für Bücher und das sich daraus schöpfende Wissen. ...weiterlesen "Lesepaten fördern die Lesekompetenz"

Theater - Quelle: Pixabay
Theater - Quelle: Pixabay

Das Kamishibai stammt ursprünglich aus Japan und heißt übersetzt Papiertheater. Es wird auch Erzähltheater, Tischtheater oder Holzkino genannt. In einem Holzrahmen befinden sich selbstgemalte Bilder, die eine Geschichte erzählen. Die einzelnen Bilder werden, Bild um Bild, einfach aus dem Rahmen herausgezogen; dahinter erscheint das nächste Bild. Der Holzrahmen verfügt zusätzlich über eine Doppeltür, die zunächst geschlossen ist und somit die Neugier und Spannung auf die zu hörenden Geschichte weckt. ...weiterlesen "Kamishibai – Erzähltheater"

Körner/Samen
Körner/Samen für das Samentablett (Quelle: Pixabay)

Viele Montessori-Übungen lassen sich mit leicht zu beschaffenden Materialien einfach selber herstellen.

...weiterlesen "Montessori für zuhause: Sinnesmaterialien aus Alltagsgegenständen basteln"

Hilf mir, es selbst zu tun - Quelle: Wikimedia
Hilf mir, es selbst zu tun - Quelle: Wikimedia

Die von Maria Montessori bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten reformpädagogischen Ansätze erleben zurzeit einen echten Boom. Grund sind die PISA-Studien, bei denen das deutsche Schulsystem im internationalen Vergleich wiederkehrend schlecht abschnitt. So ist es nicht verwunderlich, dass Eltern immer öfter nach Alternativen für ihre Kinder suchen. Diese finden sie u. a. in Montessori-Kindergärten und -Schulen. ...weiterlesen "Montessori-Pädagogik: Hilf mir, es selbst zu tun!"

Quelle: Wikimedia
Maria Montessori - Quelle: Wikimedia

Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Chiaravalle, Italien, geboren. Sie war das einzige Kind des Finanzbeamten Alessandro und der Gutsbesitzertochter Renilde Montessori. Marias Mutter war eine gebildete, fortschrittlich denkende Frau mit einer sozialen Ader. So ließ sie Maria für die Armen stricken und mit einem körperbehinderten Kind aus der Nachbarschaft spazieren gehen.

Gegen den Willen der Eltern studierte Maria zunächst Ingenieurwesen und Mathematik. Nach Ablegen der Prüfungen erlangte sie die Berechtigung zur Aufnahme eines Medizinstudiums. Wie es ihr gelang1892 als erste Frau Italiens das Studium der Medizin aufzunehmen, ist nicht überliefert. Das Medizinstudium steckte voller Hürden. So untersagte man ihr zusammen mit den männlichen Studenten im Fach Anatomie Leichen zu sezieren. Montessori war gezwungen diese Aufgaben nachts alleine durchzuführen. Doch mit 26 Jahren war Montessori Doktor der Medizin, Italiens erste Ärztin und eine Ikone der aufkommenden Frauenbewegung. ...weiterlesen "Maria Montessori – eine außergewöhnliche Frau"

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