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BarCamp Ruhr 2017: Chatbots und neue Ideen zur Arbeitsorganisation

BarCamp Ruhr 2017 - Sessionplan 1. Tag

Auf dem BarCamp Ruhr (@bcruhrX) vom 25. Bis 26. März 2017 im Unperfekthaus in Essen gab es wieder einmal zahlreiche inspirierende Sessions. Das BarCamp Ruhr ist themenoffen, so dass es viele verschiedene Sessions wie beispielsweise zu agilen Arbeitsweisen, Organisation der eigenen Arbeit mit bunten Zetteln, Pitchtraining, Crowdfunding, Chatbots, Soziale Open Source Software, Snapchat, 3D-Druck, Webapps versus native Apps, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit, Social Monitoring Tools, Arduino und Calliope Mini sowie Urlaub mit dem Hausboot und eine Tanzstunde Lindy Hop gab.

Da immer mehrere Sessions gleichzeitig stattfinden, muss man Prioritäten setzen und sich ein bisschen treiben lassen. In diesem Jahr habe ich für mich vom BarCamp Ruhr viele Ideen und Inspirationen für meine eigene Arbeitsorganisation und die Feststellung, dass ich ein Video-Coaching für meine Selbstdarstellung machen werde, mitgenommen.  Außerdem habe ich etwas über Chatbots erfahren und die Erkenntnis gewonnen, dass es in Zukunft neue Lebens- und Arbeitskonzepte geben muss – ein Thema mit dem ich mich gerne intensiver beschäftigen möchte. Für die private Freizeitgestaltung gab es dann auch noch Tipps für einen Hausboot-Urlaub, den wir in der Familie angedacht aber zunächst noch einmal aufgeschoben haben – Zufall oder doch Fügung, wenn Themen so zueinander finden?

Was sind Chatbots?
Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme. Sie bestehen aus einer Texteingabe und -ausgabe. Sie können auf einfache Fragen antworten und so als Servicebots Kundenanfragen beantworten. Technisch sind Bots näher mit einer Suchmaschine verwandt als mit künstlicher Intelligenz (KI). Letztlich handelt es sich derzeit um gesteuerte Abfragen, mit automatisierten Textbausteinen für die Antworten.
Der erste Chatbot der Geschichte war ELIZA (deutsche Version: http://www.med-ai.com/models/eliza.html.de), eine virtuelle Psychotherapeutin, die Joseph Weizenbaum in den 1960er Jahren programmierte.
Da immer weniger, neue Apps installiert werden und unter den Apps die Messenger äußerst beliebt sind, sind aktuell Messenger-Chatbots modern. Für den Facebook Messenger gibt es z.B. den Heise ChatBot, der aktuelle oder themenspezifische Nachrichten anzeigt oder den Wetter-ChatBot Poncho, der auf englische Wetterfragen antwortet. Der ChatBottle findet ChatBots zu beliebigen Themen.

Auch andere Messenger-Apps, wie Telegram oder WhatsApp, werden zukünftig Schnittstellen für Entwickler zur Programmierung von ChatBots zur Verfügung stellen.

Einsatzmöglichkeiten in der Zukunft:

  • Zur Vorauswahl von Bewerbungen in der Personalbeschaffung und -auswahl
  • Informationen im ecommerce z. B. Wo ist meine Bestellung? Wie ist die Lieferzeit? etc. Vorteil: schnelle Antworten und Entlastung des Supports
  • Im eHealth: kleine Verhaltensänderungen durch den Chatbot unterstützen

Vorteil: Chatbots sind deutlich günstiger als die Programmierung einer aufwendigen App.

Arbeitsorganisation: Ziele erreichen und ToDo’s abarbeiten
Gute Vorsätze zu Neujahr hält man ja oft nicht lange durch. In der Session YOU WIN! wurde ein 10-Stufen-Plan vorgestellt, in dem zunächst ca. 100 Ziele, die im nächsten Jahr erreicht werden sollen, gesammelt werden. Die Ziele entstammen den unterschiedlichen Lebensbereichen, wie Beruf, Finanzen, Partnerschaft & Familie, Gesundheit, Freunde und Spaß. Für jeden Lebensbereich werden dann 10 bis 12 Ziele durch Priorisierung ausgewählt. Um die Ziele immer vor Augen zu haben, werden sie durch eine Collage visualisiert. Im nächsten Schritt werden die Jahresziele auf Monats- und Wochenziele runter gebrochen. Als digitales Tool eignet sich z.B. Trello.

Slideshare: Folien von Tobias Kalder

In der Session zur Arbeitsorganisation mit bunten Zetteln, wurde mir klar, wie ineffektiv ToDo-Listen sind. Mit dieser auf dem Kanban-Prinzip basierenden Methode, die man sowohl analog als auch digital (z.B. ebenfalls mit Trello) umsetzen kann, lässt sich sicherlich eine bessere Priorisierung von Arbeits- und Tageszielen erreichen. Das Geschaffte wird sichtbar, wenn man die erledigten Zettel sammelt und am Tages- oder Wochenende zählt. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass sichtbar wird, wie viel man gleichzeitig macht und so ggf. die Erkenntnis gewinnen kann, das das viel zu viel ist.

Entsprechend der Kanban-Methode werden in der linken Spalte die Aufgaben gesammelt, die anstehen; in der Mitte diejenigen Aufgaben, die gerade bearbeitet werden und ganz rechts, die erledigten Aufgaben. Dabei stehen kleine Zettel für kleine Aufgaben und große Zettel entsprechend für umfangreiche, zeitintensive Aufgaben. Durch farbige Zettel kann die Zugehörigkeit zu einem Projekt oder Kunden visualisiert werden. Die wichtigen Zettel werden oben in der Spalte angeordnet. Letztlich muss hier aber wohl jeder für sich herausfinden, was am besten zu ihm und seinen Projekten passt.

Termien: Liste anstehender Barcamps in Deutschland/Österreich/Schweiz

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